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 Jonas Bennett

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Jonas
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BeitragThema: Jonas Bennett   So Aug 23, 2015 9:38 pm

Jonas Bennett

Mensch



NAME

Ungeduldig befindest du dich auf einer Liege in der Krankenstation, während du auf den dir zugewiesenen Arzt wartest. Nichts besonders schlimmes - leichte Schnittverletzungen und eine Brandwunde, im Dienst zugezogen von einem magischen Wesen. Es dauert auch nicht lange, bis er erscheint: ein junger Mann mit kurzem schwarzen Haar in Kittel und Brille, der dich sogleich mit einem freundlichen Lächeln in Empfang nimmt.  "Guten Tag." Seine Stimme spiegelt bereits eine gewisse Gefühlskälte und Rationalität wieder, die dich unweigerlich aufhorchen lässt. "Mein Name lautet Jonas Bennett... Dann wollen wir uns einmal ansehen, was Sie hierher verschlagen hat, nicht?"



ALTER & GEBURTSTAG

Noch einmal besiehst du dir das Gesicht dieses Mannes genauer, während er deine Wunden begutachtet. Aufgrund seines recht jungen Aussehens bezweifelst du, dass er bereits viel Erfahrung in diesem Berufsfeld gesammelt hat und fragst ihn daher aus Neugierde nach seinem Alter. Zunächst tritt ein verwunderter Ausdruck in die Augen des Schwarzhaarigen, ehe er nach einem zurückhaltenden Lachen doch zu seinem Lächeln zurückfindet. "Ich bin 29 Jahre alt.", antwortet er knapp und fährt entgegen deiner Erwatung sogar noch fort: "Geboren wurde ich übrigens am 15. September. Sternzeichen Jungfrau und sowas... ich kann nicht von mir behaupten besonders glücklich damit zu sein, als ich noch ein kleiner Junge gewesen bin haben sich die anderen ständig darüber lustig gemacht. Kleine Kinder sind wirklich grausam." Nach einem bedauernden Kopfschütteln, das wohl seinen Ursprung in alten Erinnerungen hat, desinfiziert er die Wunden, was dich aufgrund des leicht brennenden Schmerzes zusammenzucken lässt und du daher lieber auf eine Antwort verzichtest.



GEBURTS - WOHNORT

Wie es scheint verwickelt Jonas dich kurz darauf immer tiefer in ein Gespräch, da er kurz darauf ohne Aufforderung beginnt, mehr über seine Vergangenheit zu erzählen, auch wenn du ihn nicht unbedingt danach gefragt hast. Eventuell war es ein Fehler gewesen überhaupt wirklich anzufangen mit ihm zu sprechen. "Grundsätzlich kann ich aber sagen, dass ich nie wirklich gut mit anderen Leuten gewesen bin.", fährt er also fort, während er deine Wunden verbindet und du ihn einfach nur verwirrt dabei beobachten kannst, da er währenddessen einfach weiterplaudert als würdet ihr euch beim Nachmittagskaffee gegenübersitzen. "Ja, selbst jetzt ist es irgendwie schwierig... ich meine, als gebürtiger Kanadier hier nun in New York City zu wohnen... nun, nicht jeder ist frei von Vorurteilen. Nicht mal Sie, oder?" Der herausfordernde Blick, der dich mit einem Mal hinter den Brillengläsern anfunkelt, gibt dir das Gefühl antworten zu müssen. So nickst du ein wenig zögernd bejahend, was der ursprünglich kalten Miene dann doch ein fast schon herablassendes Lächeln entlockt. "Ja, nicht? Mein Großvater hat mir immer gesagt, die Amerikaner seien nur ein gewalttätiges Volk, bei dem sich schon die Kinder gegenseitig erschießen würden. Keine Ahnung, was ich davon halten soll." Ein amüsiertes Lachen entweicht dem Schwarzhaarigen, während er die Schere zückt und den Verband trennt. Was sollte das denn bitte heißen?



RASSE & GESINNUNG

Da dir die vorige Aussage des Arztes nicht wirklich gefällt beginnst du also, nachzuhaken und ihn zu fragen, was er denn allgemein von den politischen Ereignissen innerhalb Amerikas hält. Zunächst legt er fragend seinen Kopf schief, ehe er sich aus seiner knienden Position erhebt und sich einmal ausgiebig streckt... "Mhhh... was zur Hölle soll daran denn interessant sein...? Bin doch schließlich auch nur ein Mensch mit Bedürfnissen und subjektiven Ansichten." Für einen Moment schweigt er, ehe er zur Seite blickt und dann doch wieder dieses Lächeln auf seinen Lippen zeigt. "Als Mitglied der MCO sollte die Sache doch ohnehin klar für mich sein, oder?"

Deine Augen verengen sich skeptisch ehe du versuchst ihm nahezulegen, dass er sich nicht hinter den Ansichten seines Arbeitsplatzes verstecken sollte. Glied einer Kette zu sein würde noch lange nichts bedeuten, immerhin wäre dies nach wie vor ein Individuum. Nachdenklich legt der Schwarzhaarige sich daraufhin seine Hand ans Kinn und schielt skeptisch zur Seite. "Ihnen ist schon klar, dass Meinungsfreiheit auch nur eine Illusion ist, nicht? Leute können nach wie vor aus dem Weg geräumt werden, wenn ihre Ansichten dieser einen Person zufällig gerade nicht in den Kram passen." Eine Pause folgt, bis er dann doch recht schnell fortfährt: "Aber gut. Wenn Sie es so dringend wissen wollen... in meinen Augen sind das alles Vollidioten."
Ein Seufzen entweicht dir. Fast, als hättest du es gewusst. "Hm?" Für einen Moment sieht er dich fragend an. "Kommen Sie schon, Sie wollten das doch wissen." Fast schon als wäre ihm etwas ziemlich unangenehm verschränkt er daraufhin seine Arme und sieht trotzig ins Nichts. "Ich meine, hey... die Leute ticken aus, weil sich Wesen offenbart haben, die es ohnehin schon seit Jahrtausenden gegeben hat? Und nun, wo ihre Existenz bestätigt ist, werden sie plötzlich als große Gefahr für die Menschheit angesehen obwohl sie schon weißgottwielange unter uns gelebt haben?" Nun ist er derjenige, der seufzen muss. "Ich weiß ja nicht, wie Sie das sehen, doch im Grunde provoziert jeder einzelne Schritt immer mehr Probleme. Ich kann nicht sagen, dass ich ein wahnwitziger Vertreter des Pazifismus bin, aber Gewalt ruft nur Gegengewalt hervor und wenn man sich unseren rasanten technischen Fortschritt in den letzten Jahren ansieht..." In diesem Moment kommt ein fast schon melancholisches Lächeln über die Lippen des Brillenträgers, das eine bittere Erkenntnis wiederzuspiegeln scheint. "Sind wir da nicht eigentlich ebenfalls eine Bedrohung?"


FÄHIGKEITEN & TALENTE

Du bist nicht wirklich in der Lage einen Sinn aus den Aussagen deines Gegenübers zu ziehen, doch bevor du noch weitere Fragen stellen kannst beendet Jonas kurzerhand das Gespräch, indem er mit plötzlichem und absolut unpassendem Enthusiasmus seine Hände vor sich ineinanderklatscht und verkündet: "So, und ich bin jetzt fertig damit Sie zu versorgen. Ich würde Sie darum bitten, zu gehen, immerhin muss ich meine Zeit noch anderen Dingen widmen." Ohne weitere Diskussion stehst du also auf und betrachtest die Verbände an deinen Armen. Man kann durchaus sehen, dass hier ein fähiger Arzt seine Hände im Spiel gehabt hat. So bedankst du dich und bist kurz davor, den Raum zu verlassen, ehe dir doch noch etwas in den Sinn kommt. Kurzerhand fragst du den Schwarzhaarigen, ob er in gewisser Weise auch als medizinische Fachkraft in Außeneinsätzen tätig wäre, um dort vor Ort eine Hilfe sein zu können und ob er sich in irgendeiner Weise selbst zu schützen wisse, allein aus reiner Neugierde inwiefern eine derart kritische Person der MCO überhaupt von Nutzen war.
Ein verwundertes Blinzeln des Arztes folgt, doch sogleich setzt er doch tatsächlich ein recht freundliches Lächeln auf und antwortet: "Ja, ich bin durchaus draußen tätig und gammele nicht ständig auf der Station rum, wenn Sie das meinen. Man mag es mir zwar nicht ansehen, aber ich bin auch geübt darin Schusswaffen zu verwenden. Aber sonst... bin ich absolut kein Kämpfer, das ist wirklich die letzte Option." Fast schon neckisch fügt er kurz darauf an: "Was wäre denn ein Arzt, wenn er sich nicht am Leben erhalten könnte? Irgendwer muss sich doch um die Verletzten kümmern." Nach dieser Aussage bedankst du dich noch einmal für die Information und verabschiedest dich aus dem Raum mit dem Bedürfnis diesen Doktor so schnell nicht noch einmal zu einem Gespräch aufzufordern.





CHARAKTER

Würde man versuchen Jonas' Persönlichkeit bildlich darzustellen könnte man ihn wohl am ehesten mit einer Blechdose vergleichen. Nach außen hin kalt glänzend, wohlgeformt und unnahbar, sowie gleichermaßen langweilig und uninteressant, es sei denn natürlich man hat irgendeine Art von seltsamer Faszination für Blechdosenpersönlichkeiten. Doch attackiert man die richtigen Stellen an ihm kann man diese Fassade sehr schnell zum Einsturz bringen und erhält ein Chaos aus Dellen und Löchern, das man sehr einfach so weit formen kann bis es nur noch ein Häufchen zerdrücktes Elend zurückbleibt.
Denn der Schwarzhaarige mag nach außen hin immer so tun als hätte er alles im Griff und wäre sehr kompetent, wobei seine Kompetenz an gewissen Stellen nicht zu leugnen ist, immerhin macht er seine Arbeit gut und erledigt seine Aufgaben gewissenhaft, doch innerlich steht er stets unter Anspannung. Der "Mr. Cool", den er jedermann vorzuspielen versucht ist nichts weiter als ein sensibler und von Minderwertigkeitsgefühlen geplagter Idiot, dessen Leben ebenso wertvoll wie das eines zwei Zentimeter langen Stück Kupferdrahts auf der stinkenden Müllhalde ist. Zumindest würde er genau das von sich behaupten, würde er einmal offen und ehrlich mit anderen über sich reden. Doch dazu wird es wohl kaum jemals kommen, da er stets alles in sich hineinfrisst und niemanden mitteilt, bis er daran implodiert.

Nicht zu leugnen ist aber trotz allem, dass er ein fähiger Arzt ist. Er versteht sein Handwerk und was es heißt, mit seinen Patienten umzugehen, auch wenn er öfters Schwierigkeiten mit dem Stress hat. Ja, er verhält sich sogar geradezu perfektionistisch und zerreißt jedes Mal innerlich, sollte er seinen eigenen, viel zu hohen Ansprüchen nicht gerecht werden. Doch ist er bereits so gut darin geworden seine inneren Bedürfnisse zu überspielen und seine Schwächen zu verheimlichen, dass er seine Probleme bis in die letzte Sekunde hinauszögert und man ihn manchmal im Glauben der Einsamkeit beobachten kann, wie er einfach schreiend seinen Kopf gegen die nächstbeste Wand hämmert, wenn er sich nicht gerade gebraucht fühlt.
Natürlich ist dieses Verhalten nicht gesund. Aber es interessiert ihn nicht. Grundsätzlich kann man sagen, dass ihm vieles auf der Welt egal ist. Er lebt einfach sein Leben während er andere Persönlichkeiten, egal welcher Rasse sie nun angehören mögen, allesamt grundlos als Vollidioten betrachtet. Mit sich selbst als absolute Krönung der Idiotie. Schafft man es nämlich tatsächlich seine Barrikaden zu durchbrechen und sein wahres Ich hervorzuholen wird man nichts weiter als einen extrem langen Vortrag des Selbsthasses zu hören bekommen, mit dem einzigen Verlangen, dass ihm jemand doch Mitleid oder Anerkennung entgegenbringen möge. Diese Dinge, die er in seiner Kindheit nie erfahren hat.

Daher reagiert er umso allergischer darauf, sollten andere ihn kritisieren oder Andeutungen auf seine Fehler machen. In seinen Augen weiß er selbst am besten, was er tut, wie er es machen möchte und erkennt seine Fehler ausreichend selbst, da braucht er auch nicht die nervigen Stimmchen anderer Leute, die ihn ohnehin nicht verstehen und nur sinnloses Zeug reden.
Trotz allem ist er aber dennoch ein intelligenter und rationaler Mensch. Wenn er nicht gerade sich selbst im Auge hat, hat er ein recht nüchternes Bild von der Welt als Gesamtes, auch wenn er herablassend über sie denken mag weiß er ganz genau wie das Gesellschaftsleben funktioniert. Deshalb versteht er sich auch gut darin seine wahren Gedanken zu überspielen und sie niemandem mitzuteilen, wenn seine Meinung nicht gerade gefragt ist. Aber das heißt nicht, dass er wortkarg wäre. Im Gegenteil. Er ist für jeden Mensch dankbar, der seine Präsenz wahrnimmt und mit ihm zu Reden beginnt, was so weit gehen kann, dass er den Smalltalk ins Unendliche dehnt in der Hoffnung, irgendeine Aussage zu bekommen, die ihn glücklich stimmen kann. Egal, was es nun sein mag. Damit verscheucht er zwar viele potenzielle Bekanntschaften, was ihn jedoch nicht weiter stört. Er gehört zu den Menschen mit tausend oberflächlichen Bekanntschaften und keinem einzigen engen Freund, da er sich aus Angst vor kritischer Betrachtung anderer vor engen sozialen Kontakten zurückzieht.

Nun ja... trotz allem nimmt er sein Leben immer noch mit Humor. Man hat ihm jedenfalls schon nachgesagt, dass er auch trotz seiner ernsten Fassade zielich lustig sein kann. Wobei er es dann doch vorzieht vor allem Witze über sich selbst zu reißen.
Eine große Faszination hat er übrigens auch für den menschlichen Körper, für jede einzelne Funktionsweise der Zellen und für jedes einzelne Ding das lebt und atmet... sonst wäre er wohl kaum Arzt geworden. Daher liebt er auch die Natur so sehr und leidet innerlich noch mehr darunter in solch einer Stadt wie New York City leben zu müssen. Aus diesem Grund ist er auch vom technischen Fortschritt nicht immer ganz angetan. Er sieht darin lediglich die Zerstörung und Verstümmelung des Lebens in seiner Komplexität in der es geschaffen wurde, würde dies aber natürlich nie offen sagen, da die Gesellschaft sehr zu seinem Ärgernis absolut abhängig davon geworden ist.
Insgesamt geht er Konflikten auch grundsätzlich aus dem Weg, auch wenn es ihm hin und wieder schwerfällt seine inneren Aggressionen zu unterdrücken. Er hasst Streitigkeiten, umso mehr hasst er sinnlose Gewalt. Deshalb tut er sein Bestmögliches um zu verhindern in solche Dinge zu geraten, selbst wenn seine Arbeit es verlangen sollte sucht er dennoch den diplomatischen Weg, da in seinen Augen jedes Lebewesen wertvoll ist und entsprechenden Respekt verdient, auch wenn das geistige Bewusstsein, mit dem sie ausgestattet sind, mangelhaft ist. Ja, im Grunde geht es ihm stets nur um das Fleisch und das Blut, weniger um die Person an sich. Doch um einen gesunden Körper zu bewahren ist es ein notwendiges Übel auch eine intakte Psyche in ihm zu wissen.



OPTIK

Äußerlichkeiten sind rein oberflächlich. bei Jonas gibt es an dieser Stelle auch nicht viel dazu zu sagen. Er möchte nicht auffallen, also tut er es auch nicht. Jedoch ist anzumerken, dass er auf einer Größe von 180 Zentimetern gerade einmal 63 Kilo wiegt, allein aus dem Grund, dass er sich so sehr in seinen Perfektionismus vertief und sich von der Arbeit und seinen Aufgaben so sehr vereinnahmen lässt, dass er es ironischerweise selbst als Arzt mal vergisst etwas zu essen.
Seine Haut ist dementsprechend auch recht blass, da er häufig nicht wirklich nach draußen geht, einfach, wel er nicht die Zeit dafür findet. Zusammen mit dem kurzen, schwarzen Haar, den graublauen Augen und der schwarz umrandeten Brille, die er aufgrund seiner Kurzsichtigkeit trägt, kein hervorstechendes körperliches Merkmal. Außer vielleicht dem einen hässlichen und recht großen Muttermal an seiner linken Wade, dessen Form einen grob an Südamerika erinnern könnte, aber wer interessiert sich schon für derartige Banalitäten?
Auch mit seinem Kleidungsstil wird er nicht besonders aus der Masse herausstechen. Meistens klatscht er sich irgendein einfarbiges Hemd an den Körper und nimmt sich eine Jeans, damit hat sich die Sache für ihn. Je nach Wetter und Temperatur außerdem noch ein unauffälliges Jackett oder einen schwarzen Regenmantel. Bei seiner Arbeit auf der Station kann man ihn jedoch weitaus seriöser vorfinden, mit ordentlich gebundener Krawatte und im weißen Kittel, während er auf Außeneinsätzen schützende und robuste Kleidung in Tarnfarben bevorzugt, die ihm aber genügend Bewegungsfreiheit verschaffen muss.


TRÄUME

Träume, eine sehr gute Frage. Im Grunde hat Jonas keine Ahnung, was er will. Er strebt nach nichts und kämpft für niemanden, außer für seine innere Zufriedenheit. Ja, im Grunde will er einfach nur danach sein Gefühl der Unvollkommenheit ablegen und endlich einmal zufrieden mit sich selbst sein zu können, sich einfach von anderen Menschen völlig akzeptiert fühlen. Aber so sehr wie er sich selbst niederdrückt wird es ihm eigenständig wohl kaum gelingen.



ÄNGSTE

Jonas fürchtet nicht einmal den Tod, da er ohnehin der Meinung ist, dass die Welt nicht allzu viel mit ihm verlieren würde. Was er um jeden Preis scheut sind allerdings enge, soziale Kontakte aus der Angst, sie würden sein wahres Gesicht erkennen können und es kritisieren. Umso mehr scheut er jedoch eines... das Heiraten. Den Bund der Ehe könnte man für ihn mit dem zehnten Kreis der Hölle gleichsetzen. In seinen Augen ist der Mann, der heiratet, verloren. Entweder man verschwendet sein ganzes Leben damit irgendein schwächliches Weib vor der grausamen Welt da draußen zu beschützen oder wird für den Rest seines Lebens herumkommandiert, während unter dem Stress der erblich bedingte Haarausfall einsetzt und man obendrein noch als Halbglatzi sein Dasein fristen muss. Definitiv nichts für ihn. Im Übrigen betrachtet er selbst auch die Möglichkeit einer eventuell dünner werdenden Haarlinie mit großer Sorge, da sowohl sein Großvater als auch sein Vater unter dem Problem litten...







STÄRKEN

medizinische Fachkenntnisse

Umgang mit Schusswaffen

intelligent

kritisches Denken

Redegewandtheit

geschickt

humorvoll


VORLIEBEN

Bücher

lebende Körper

die Natur

Ruhe



SCHWÄCHEN

kurzsichtig

sensibel

starrsinnig

Minderwertigkeitskomplex

kritikunfähig

redet zu viel

perfektionistisch


ABNEIGUNG

Urbanität

sinnlose Gewalt

Unvollkommenheit

Kritik




FAMILIE

Jonas Bennett (Senior), Großvater, Mensch, ehem. Firmenchef in der Pharmaindustrie, verstorben mit 90 Jahren
Ein grausamer und sehr rationaler Mann, dem Macht stets das wichtigste war. Deshalb hat er sich auch lange als Kopf der Familie behaupten können, da er sehr stur und dominant war, auch wenn ihn letzten Endes dann doch die Altersschwäche hingerafft hat. Jonas Junior hasst diesen Mann auch heute noch abgrundtief für das, was er mit ihm getan hat, auch wenn sie denselben Namen tragen. Immerhin hat er ihm die überaus strenge und zermürbende Erziehung zu verdanken, die ihm wiederfuhr. Letzten Endes ging es sinem Großvater aber nie um das Zwischenmenschliche, ihn hatten sogar die Begebenheiten auf der Welt nie die Bohne interessiert, auch wenn die große Wende noch zu seinen Lebzeiten geschehen war. Hauptsache, das Geschäft lief, es war sein einziger Lebensinhalt.

Gerard Bennett, Vater, Mensch, Firmenerbe, 53 Jahre alt
Wenn Gerard eines war, dann mit Sicherheit kein guter Vater. Allerdings bestimmt ein Leidensgenosse, zumindest für Jonas. Auch er hatte unter dem strengen Großvater zu leiden und gehorchte ihm dafür aufs Wort, trat das Erbe der Firma an und opferte ihm bildlich gesprochen sein Leben. Nicht umsonst benannte er sogar seinen Erstgeborenen nach ihm. Daher hatte er auch keine Zeit für seinen Sohn und fokussiert sich seine Lebtage hin auch nur darauf, dass das Geschäft läuft. Daher hatte er nie wirklich eine emotionale Bindung zu seinem Kind, da er kaum Zeit für es hatte. Zwar macht er sich insgesamt mehr Sorgen um die weltlichen Vorkommnisse als sein Vater, doch auch hier fehlt ihm die Zeit, um sich ernsthafte Gedanken darum zu machen und beachtet es vielleicht höchstens mal beim Marketing.


Carmen Bennett, Mutter, Mensch, arbeitslos, 49 Jahre alt
Eine Egoistin wie sie im Buche steht. Geboren als Italienerin in den heruntergekommenen Vierteln Roms heiratete sie ihren Mann nach einem Kennen- und Liebenlernen auf einer seiner Geschäftsreisen nur wegen seines Geldes, da sie sich ein bequemes Leben davon erhoffte. Dabei interessierte sie sich auch in keinster Weise für den Sohn, den ihre Beziehung hervorbrachte und sah ihn eher als lästiges Ärgernis an, um das sie sich zu kümmern hatte. Doch auch das tat sie nicht und bezahlte dafür lieber Kindermädchen und genießt bis heute noch einfach ihr Leben in der reichen Gesellschaft. Die Geschehnisse auf der Welt interessieren sie dabei herzlich wenig, es sei denn, sie würden ihr Leben bedrohen, was sie bis heute aber nie wirklich zu spüren bekommen hat.


LEBEN

Wie lebt es sich nun also unter einer Familie voller machtgedrungener Egoisten? Schrecklich. Jonas hatte von Geburt an nur wenig Zuwendung bekommen. Kaum war er drei Jahre alt geworden übernahm sein Vater die Leitung der Firma und hatte dementsprechend keine Zeit für seinen Sohn und seine Mutter war viel zu beschäftigt damit ihr Leben zu genießen, als dass sie sich vernünftig um ihn kümmern würde. Übrig blieben also nur er, das Kindermädchen und sein pensionierter Großvater, der in dem Jungen den Erben seines Unternehmens nach seinem Sohn sah und ihn daher so effizient wie möglich erziehen wollte. Nur war sein Äquivalent zur Effizienz leider absolute Strenge. Er musste sich korrekt verhalten, hatte wenig Kontakt zu Gleichaltrigen und wurde für jeden Fehler bestraft, gleichzeitig aber auch selten gelobt. Da half es auch nichts, dass es ihnen nicht an Geld mangelte, der ganze Luxus war für Jonas diese Torturen nicht wert, was er erkannte, als er allmählich älter wurde.
Auch, als er in die Schule kam, besserte sich nichts. Dafür strengte er sich dort sehr hart an, um gute Noten zu bekommen, da er sich damit etwas mehr Zuwendung und vielleicht auch ein wenig Lob erhoffte. Tatsächlich, hin und wieder bekam er auch einmal eines von seinem Vater wenn dieser Zeit hatte sich seine Leistungen anzusehen, aber der Rest seiner Familie änderte sich einfach nicht. So begann der Schwarzhaarige sich im Laufe der Zeit immer wertloser zu fühlen, da er aufgrund seiner Leistungsversessenheit kaum Zeit für andere Dinge hatte und unter seinen Klassenkameraden als Klischeestreber natürlich ein Außenseiter war, weil er zu viel über den Lernstoff redete.

Im Laufe der Zeit begann er vor allem in der weiterführenden Schule jedoch ein verstärktes Interesse an der Biologie zu zeigen. Er wollte nicht die Firma weiterführen, wie es sein Großvater von ihm verlangte, er wollte lieber mehr damit zu tun haben! Doch leichte Andeutungen auf seine eigentlichen Interessen hin resultierten immer wieder in einer Standpauke, damit ihm auch ja diese "Flausen" aus dem Kopf getrieben wurden.
Es war auch in dieser Zeit, dass er hörte, dass ein magisches Wesen einen seiner Klassenkameraden umgebracht haben sollte. Und es interessierte ihn nicht. Er hatte genügend mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen, warum sollte er sich dann noch Gedanken um irgendwelche Gestalten machen, deren Existenz er sich schon seit seiner Geburt bewusst war? Man hörte doch überall von ihnen. Er wurde nie wirklich entsprechend dem allgemeinen Gesellschaftsbilds in dieser Hinsicht erzogen, deshalb teilte er die Furcht vor ihnen wie manch andere seiner Klassenkameraden nicht.
Mit 18 Jahren teilte sein Großvater schließlich eine seiner großen Leidenschaften mit ihm: das Schießen. So nahm er seinen Enkel nun regelmäßiger auf Schießstände mit, was dem Schwarzhaarigen neben seiner einfältigen Lebensweise doch gefiel. Aber er fühlte sich nicht wohl mit der Waffe in seiner Hand, es war einfach falsch für ihn. Immerhin wusste er, dass sie töten konnte, und dass er recht gut darin war sie zu handhaben machte ihm dann doch mehr Angst als es ihn beruhigte. Immerhin provozierte es unschöne Gedanken und Vorstellungen in ihm herauf, was er damit anstellen konnte.

Nach seinem Schulabschluss berichtete er seinem Großvater dann doch von seinen Problemen, was diesen jedoch nur wütend machte. Er schimpfte Jonas als Taugenichts und dass er in den Jahren seiner Erziehung doch gemerkt hatte, was für ein weicher Mann ohne Biss er doch sei. Und obwohl es den Schwarzhaarigen zutiefst erschütterte, hatte die Sache doch einen Vorteil: Sein Großvater sah ihn nicht länger als würdig das Firmengeschäft nach seinem Vater weiterzuführen, so durfte er nun tun und lassen was er wollte.
Jonas ging also ins Nachbarland nach New York City und begann dort Medizin zu studieren, da diese Stadt sehr fortschrittlich auf vielen Gebieten war. Da das Handwerk als Arzt ihn sehr faszinierte schlug er sich auch entsprechend gut und schloss sein Studium mit Bravur ab. Auf diese Weise wurde letzten Endes auch die MCO auf ihn aufmerksam, die ihm anbot für sie zu arbeiten, da er aufgrund seiner herausragenden Leistungen geeignet für die Versorgung ihrer Mitglieder schien. Und da Jonas, obwohl er noch recht unerfahren war, sonst keine Ziele vor Augen hatte und sich somit einen Haufen an Bewerbungen sparen konnte ging er auf das Angebot ein, auch wenn ihm die Sache im Nachhinein doch nicht ganz geheuer war und er wusste, dass es kein wirkliches Zurück mehr gab. Doch die Arbeit gefiel ihm. Er konnte sich viel mit Verletzten beschäftigen und auf diese Weise weiter Erfahrungen sammeln und an seinen Fähigkeiten in der Behandlung feilen, zudem wurde er auch endlich intensiver mit den magischen Wesen konfrontiert. Nun verstand er auch allmählich, weshalb die Gesellschaft einen derart großen Wirbel um sie machte, da sich viele ihrer Art als gefährlicher herausstellten als er es sich ausgemalt hatte. Doch trotz allem empfand er ihre Behandlung nicht als gerecht. Schließlich waren sie größtenteil doch auch Wesen mit einem Bewusstsein, die sich ihren Platz in der Gesellschaft suchen, was bildete denn der Mensch sich ein das meiste für sich zu beanspruchen? Es war fast so, als würde sich die Geschichte Amerikas mit seinen Ureinwohnern wiederholen.
Letzten Endes fand er sich allerdings damit ab, da er ohnehin kein Mensch war, der seine Meinung öffentlich kund gab. Erst recht nicht vor seinem Kollegium, das dann doch recht bunt war. So lernte er ein paar interessante Persönlichkeiten kennen, insbesondere eine ziemlich selbstbewusste Frau mit außergewöhnlichem Stil, die ihn doch manches Mal vor ein Rätsel stellte, zumal sie in ihren jungen Jahren schon extrem fähig war. Kurz vor seinem 29. Geburtstag erfuhr Jonas schließlich auch, dass es seinen Großvater dahingerafft hatte. Und innerlich hatte er deshalb fast Freudensprünge gemacht, fühlte er doch mit einem Mal einen Teil des fremden Erwartungsdrucks von sich abfallen. Nach wie vor hat er jedoch unter seinem eigenen zu leiden, den er bis heute mit sich trägt, während er versucht sein Leben nach bestem Erdenken zu managen.



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BeitragThema: Re: Jonas Bennett   So Aug 30, 2015 9:35 pm

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Hergefunden: Durch Stroke e.e (♥)

Regeln: Ich konnte kein Codewort finden, also sag ich einfach mal ja.

Zweitaccounts: Das ist mein Erstaccount.

Inaktivität: Archivieren, kehrt wegen Familienproblemen nach Kanada zurück


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BeitragThema: Re: Jonas Bennett   So Aug 30, 2015 9:39 pm

Sehr schöne, ausgearbeitete Bewerbung



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