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 V1O6R

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Vio
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BeitragThema: V1O6R   Do März 17, 2016 3:53 pm

V1O6R

Roboter | Androide



NAME

Meine abgekürzte Seriennummer lautet „V1O6R“, dies fortzuführen würde in dieser Situation nichts weiteres tun als Zeit zu kosten. Allerdings ist es wohl sinnvoll zu erwähnen, dass ich den Rufnamen „Vio“ erhielt und die Nr. 6 in meiner Modell-Reihe darstelle.



ALTER & GEBURTSTAG

Am 22. Januar des Jahres 2090 beendete mein Schöpfer sein Jahre währendes Werk und erschuf mich.



GEBURTS - WOHNORT

Ich wurde zusammen mit neun Geschwistern in einer unterirdischen Forschungseinrichtung an einem mir unbekannten Ort innerhalb der Grenzen des nordamerikanischen Kontinents geschaffen. Die Republik von New York wählte ich später zu meinem langfristigen Aufenthaltsort.



RASSE & GESINNUNG

Ich bin ein für den Kampf erschaffener Androide, wurde allerdings ohne Hass oder Zuneigung zu einer der Rassen kreiert. Wäre ich jemals in einen Kampfeinsatz gelangt hätte ich je nach Befehl alles oder jeden bekämpft. Ich behauptet ich habe über die vergangenen Jahre eine Persönlichkeit aufgebaut und deswegen urteile ich mittlerweile basierend auf meinen Erfahrungen. Ich hatte positive, sowie negative mit der menschlichen Rasse, so auch mit den Angehörigen der sogenannten „magischen Rassen“. Daraus schloss ich, dass jeder oder alles bösartig sein kann, ebenso wie gütig.  


FÄHIGKEITEN & TALENTE

Als für den Kriegseinsatz geschaffener Roboter verfüge ich über ausgeprägte Kampffertigkeiten. Meine primäre Waffe wären die in jeweils einem Arm integrierten Maschinengewehre, dessen vom Typ her austauschbare Projektile aus meinen Fingerkuppen schießen. Aus meinen Füßen, die bereits für übermenschlich hohe Sprünge geschaffen wurden, können je nach Bedarf ungefähr 40 Zentimeter lange, messerscharfe Klingen gleiten, die ich bei Munitionsmangel für den Nahkampf zu nutzen weiß. Diese sind aus einem dafür geeigneten Metall geschaffen, welches es ermöglicht, dass ich mich auch auf den ausgefahrenen Klingen bewegen kann, ohne, dass diese brechen und gleichzeitig nicht zu dick sind, als dass sie nicht mehr als wirkungsvolle Waffen einzusetzen wären. Neben meiner hohen Widerstandskraft durch meinen metallenen Körper und der darin enthaltenen erhöhten körperlichen Stärke, verfüge ich über verschärfte Sinne. Darüber hinaus bin ich in der Lage mich kabellos mit dem Internet zu verbinden um mich mit denen darin enthaltenen Informationen zu versorgen, doch da dies keine primäre Funktion meines Modells darstellt bin ich damit nicht zu mehr in der Lage als es ein regulärer Nutzer des Internets ist.  
Doch benötige ich eine Energiequelle um über meine Vielzahl an Fähigkeiten überhaupt zugreifen zu können oder auch um mich überhaupt zu bewegen. Ich ziehe diese Energie aus Akkumulatoren, die ich bei normalem Betrieb alle 48 Stunden wiederaufladen muss. Zwar bin ich fähig ein wenig Energie für Notfälle durch ausfahrbare, kleine Solarzellen zu erhalten, doch sind diese nur zur Überbrückung gedacht um zu einer wirklichen Energiequelle zu gelangen, an der ich mich aufladen kann.
Als weitere Schwäche wäre mein Körper zu nennen. Zwar ist er sehr widerstandsfähig, doch sollte einmal doch etwas beschädigt werden oder schlicht einen Defekt erleiden, so bin ich selbst lediglich oberflächlich in der Lage etwas dagegen zu unternehmen. Ich brauche in einem solchen Fall eine wirkliche Reparatur um hundertprozentige Wiederherstellung zu erreichen.
Eine weitere Schwäche ist meine Unfähigkeit zu schwimmen und zu tauchen. Zwar macht mir Wasser oberflächlich nichts aus, so würde ein Kampf in Matsch, Sumpf oder Regen schließlich unmöglich werden, doch wurde ich nicht für Einsätze in offenen Gewässern geschaffen. Ich kann meinen Körper aufgrund des erhöhten Gewichts nicht für längere Zeit über Wasser halten und würde wie ein Stein zu Boden sinken. In tiefen Gewässern würde der dortige Wasserdruck mir dann wiederum das Bewegen erschweren, völlig unmöglich machen, oder im schlimmsten Fall meinen Körper zerdrücken.
Neben meinen, hauptsächlich zum Kampfeinsatz zu gebrauchenden Funktionen, fügte mein Schöpfer mir und meinen Schwestern noch einige weitere hinzu, die für unseren eigentlichen Zweck nicht notwendig gewesen wären. Unsere an einen weiblichen Menschen angelehnten Körper, mit ausgeprägten weiblichen Geschlechtsmerkmalen wären zu nennen. Hinzu kommen meine blonden, künstlichen Haare, bei denen mein Schöpfer genauesten darauf geachtet hatte beim Riechen und Berühren keinen Unterschied mehr zu wahrem menschlichen Haar festzustellen. Es ist in der Länge sogar variierbar. Ich bin in der Lage zu riechen und zu schmecken. Ich kann nicht sagen ob ich es dadurch auf die gleiche Weise erfahre wie ein Mensch, doch bin ich dazu fähig aus den chemischen Merkmalen heraus etwas festzustellen, dass über das simple Auslesen der verschiedenen Bestandteile hinausgeht.






CHARAKTER

In den vergangenen 10 Jahren, also seit der Vollendung meines Körpers, entwickelte sich mein Charakter, unterstützt durch die EKI, die es mir und meinen zerstörten Familienmitgliedern ermöglichte uns im Grunde zu benehmen als wären wir tatsächlich Menschen, oder wohl eher Cyborgs, unsere Metallteile sind wohl nur schwer zu übersehen. Im Labor lernte ich von den Wissenschaftlern, aus der Literatur, aus Film, Fernsehen, Theater und später auch aus dem Internet. Seit der Zerstörung des Labors konnte ich dann auch aus nächster Nähe beobachten und lernen um zu einem eigenständigen Charakter zu gelangen. Abgesehen von diesen Bemühungen zu einer solchen Formung, wurde mir früh eine klkeine Eigenart verliehen, die Eitelkeit, die mich bereits anfänglich prägte. Ich möchte Freude an mir selbst verspüren, es ist wohl die einzige feste Programmierung, die ich bezogen auf meine Freiheit besitze. In meiner Entwicklung wurde ich zunehmend neugieriger, kannte ich anfänglich die Außenwelt nur aus den verschiedenen Unterhaltungsmedien und nicht mehr. Auch heute noch ist dies einer meiner Wesenszüge und dieser überstrahlt in passenden Situationen dann auch einmal den der gesunden Vorsicht, vor dem Unbekannten.
Als Kampfroboter wurde ich nach dem Papier konzipiert, deswegen könnte man sicherlich zu dem voreiligen Schluss kommen ich wäre kühl, berechnend und stets auf meinen eigenen Vorteil bedacht, beziehungsweise auf den meiner Mission, doch ich wurde nie in den Einsatz geschickt, somit verfügte ich, wie bereits gesagt über ein hohes Maß an Freiheit, das mir erlaubte zu einem freundlichen, sehr offenen, direkten und wahrheitsliebenden Wesen heranzureifen. Ich sage zumeist was ich denke, halte mich nicht oft zurück und stoße einige damit sicher vor den Kopf, aber die menschliche Eigenart des beinahe notorischen Lügens war eine der wenigen Sachen, die ich mir nicht abschauen wollte. 
Das Interesse an den verschiedenen Arten der Liebe habe ich mir hauptsächlich durch die Vielzahl an Unterhaltungsmedien angeeignet, die ich in meinen bisherigen 10 Jahren konsumiert habe. Ich habe ein starkes Verlangen danach von anderen geliebt zu werden und im Gegenzug, da ich der Meinung bin nur mit Gegenseitigkeit etwas derartiges erreichen zu können, verschenke ich mein Vertrauen und meine Freundschaft ziemlich schnell, was mich wohl zu einem naiven Wesen macht, auch wenn ich aus eigener Erfahrung, sowie auch fremder weiß, dass viele einen für ihre eigenen Zwecke ausnutzen wollen. Vielleicht ist es meine eigene Willensstärke, die mich stets über erlebte Enttäuschungen hinwegtröstet und mir zuflüstert, dass es das nächste Mal anders laufen wird. Man darf auch nicht vergessen, die positiven mit den negativen Erfahrungen aufzuwiegen und erstere zählen in einer Welt, die von der Allgemeinheit für verdorben gehalten wird, sicherlich mehr als die, die beinahe schon erwartet werden.
Insgesamt kann ich wohl ohne Zweifel behaupten einen facettenreichen Charakter mein Eigen nennen zu können, der dem eines nicht maschinell gefertigten Wesens nahe kommt. Ich besitze sogar einen Sinn für Humor, auf den ich stolz bin, besonders trockener Humor, sowie makaberer haben es mir angetan.




OPTIK

Ich bin ein (Kampf-)Roboter, oder Droide, äußerlich allerdings mehr als lediglich ein zweckorientierter metallener Klumpen mit Kampffertigkeiten. Mein Schöpfer formte mich nach dem Vorbild eines menschlichen Frau, wodurch ich sowohl ausgeprägte weibliche Geschlechtsteile zusammen mit den passenden Proportionen besitze, sowie blondes, kurzes Kopfhaar in Form einer Bobfrisur. Meine gesamte Körpergröße beträgt 1,80m, womit ich wohl die durchschnittliche menschliche Frau überrage und meine gesamte körperliche Statur wurde nach den Präferenzen des Schöpfers und einer idealisierten Frau nachempfunden, an der schmalen Taille, den großen Brüsten und schlanken Gliedmaßen ist dies zu erkennen. An meinen Handgelenken befinden sich silber-graue Lademechanismen für die eingebauten Maschinengewehre, dessen Projektile aus meinen in dem gleichen metallenen Ton gehaltenen Fingerspitzen schießen. Meine Schulter- sowie Hüftgelenke sind deutlich als mechanisch zu erkennen und hauptsächlich in einem goldenen, metallenen Farbton gehalten. Mein Körper ist standardmäßig mit einem weißen, enganliegenden Kampfanzug bedeckt, dessen Material den Eigenschaften von sowohl Leder, als auch Latex ähnelt, jedoch deutlich widerstandsfähiger als beide Stoffe ist. Lediglich die Enden meiner Beine, die man optisch tatsächlich nicht allzu sehr mit menschlichen Füßen vergleichen kann, sowie meine Fingerspitzen, Schulter- und Hüftgelenke sind ausgespart. An meinem Hals endet er in einem Kragen, an dem zusätzlich eine große, rote Schleife befestigt ist. Tatsächlich verfüge ich auch einem Gesicht, das dem eines Menschen zum Verwechseln ähnlich sieht. Das Material meines Gesichts ist zwar künstlicher Natur, doch dazu konzipiert Emotionen widerzuspiegeln. Es ist mit nervenähnlichen Sensoren durchzogen, welche mich die Berührungen deutlicher und intensiver spüren lassen als es auf meinem ansonsten metallenen Körper der Fall ist. Mit diesem Material ist mein gesamter, darunter natürlich ebenfalls aus Metall bestehender Kopf überzogen, nur der Hals wurde ausgenommen. Künstliche Zähne, Zunge, Lippen, Mundschleimhaut, Nase, Ohren, sowie Augen, Wimpern und Augenbrauen komplettieren den Eindruck eines echten menschlichen Gesichts, was bereits mehrfach zu dem Irrglauben führte es würde sich bei mir nicht um einen Androiden, sondern um einen Cyborg handeln.


TRÄUME

Durch mein Leben abseits des für mich vorgesehen Schlachtfeldes und den Frauen des Krieges, die ich durch meine Recherchen in dem Internet erfahren habe, bin ich noch dabei meine Persönlichkeit zu formen, meinem „Schicksal“ wohl zu meinem Glück beraubt. Ich denke ich möchte herausfinden wie es ist wirklich wie ein Mensch zu leben und mir ein Leben aufzubauen.



ÄNGSTE

Die einzige Angst, die mir einprogrammiert wurde ist die vor einer kompletten, irreparablen Zerstörung meines Körpers damit ich mich in Notsituationen selbst rettete, damit die Kosten eingespart würden, die in einem solchen Fall eintreten würden um ein neues Modell zu schaffen. Eine Reparatur hingegen wäre die ökologisch und strategisch in den meisten Fällen bessere Lösung.
Wenn man die Sorge, wenn ich es überhaupt als solche bezeichnen darf, als Angst ansehen möchte, so wäre es die gegen meinen Willen gesteuert zu werden, wie es für einen Androiden wie mich eigentlich nur natürlich wäre. Ich habe all die Jahre ohne direkte Fremdsteuerung gelebt und nehme an eine solche würde mir nicht gefallen.  







STÄRKE

Hohe Widerstandskraft

Übermenschliche Stärke

Alterslosigkeit

Kampffertigkeiten

Zugriff auf große Informationsmengen

Übermenschliche Sinne


VORLIEBEN

Tiere, insbesondere Katzen

Eigenes Aussehen

Lernen

Technik



SCHWÄCHE

Abhängig von Energie

Unfähigkeit zu schwimmen

Noch etwas ziellos

Keine wirkliche Selbstreparatur möglich

Anfällig für Schäden durch zu große elektrische Ströme

Eitelkeit


ABNEIGUNG

Klebriges

Zwänge

Höhlen, etc.

Dreck, Schmutz




FAMILIE

V100R - Das erste Modell unserer Reihe, die wir "Mutter" nennen, ebenso wie wir unseren Schöpfer auch als "Vater" bezeichnen. Sie wurde vor uns "Kindern" kreiert und hatte damit einen Vorsprung in der Entwicklung. Wir lernten von ihr, sie sorgte und kümmerte sich in ihrem möglichen Rahmen um uns. Ich kann nicht für meine Geschwister sprechen, aber ich glaube, dass Mutter die erste war, der gegenüber ich das Gefühl der Liebe verspürte. Vermutlich war es nicht die herzzerreißende, schmerzhafte und sinnliche Liebe, die in der Literatur so oft beschrieben wurde, doch irgendeine Art, wohl die einer Tochter zu ihrer Mutter, war dies doch wohl. Ihre Zerstörung weckt auch heute noch Trauer in mir, sobald meine Gedankenbahnen in diese Richtung verlaufen.
V101R, V102R, V103R, V104R, V105R, V107R, V108R, V109R & V110R - Meine 9 Geschwister. Ich verbrachte wohl mit allen, außer mit Nr. 10 eine ungefähr gleich lange Zeit, ich kannte sie, ich mochte sie. Wir sahen uns als Geschwister an und vermutlich mochte ich während ihrer Funktinalität einige von ihnen lieber als andere, so wie es nur natürlich ist, doch hat die Zerstörung durch Vater dafür gesorgt, dass solch feine Nuancen verschwanden und ich sie bloß als einen einheitlichen Teil meiner Familie wahrnehme, der mir zwar innerlich nicht so nahe war wie Mutter, doch auch weiterhin ein wichtiger Teil meiner Selbst sein wird.

Richard Blake - Unser Schöpfer, Vater und auch derjenige, der sich selbst, sne darüberhinaus auch restliche Familie in den Tod gerissen hatte. Er hatte bevor er langsam dem Wahnsinn verfiel stets väterliche Gefühle für seine Schöpfungen, auch wenn er Mutter natürlich immer am meisten Aufmerksamkeit geschenkt hatte, ehe er feststellen musste, dass sie nicht so war, wie er es sich offenbar in seinem verdrehten Geist zurechtgesponnen hatte. Ich hege trotz der Tatsache, dass ich nur ihm mein Leben verdanke, den Groll eines nun familienlosen Kindes gegen ihn.


LEBEN

Ich wurde zusammen mit meinen neun Geschwistern von unserem Schöpfer nach dem Vorbild unserer Mutter geschaffen. Der Grund für das Äußere unserer Mutter, sowie unser daraus resultierendes Aussehen ist der Verlust der Ehefrau unseres Schöpfers. Sie starb an einer mit nicht bekannten Krankheit, datiert kurz nach dem Zeitpunkt als unser Schöpfer den Auftrag erhielt für den Krieg geeignete Kampfroboter zu entwickeln. Durch Trauer und Verzweiflung um den Verlust seiner Geliebten zerfressen, nutze er die Mittel der Investoren um sie als Roboter mit einer künstlichen Intelligenz und ihren äußerlichen Eigenschaften zu erschaffen. Doch die künstliche Intelligenz reicht ihm nicht aus um eine lebensechte Kopie der Verstorbenen zu entwickeln, so widmete er sich in seinem Wahn einer emotionalen künstlichen Intelligenz, die er durch seinen beinahe fanatischen Eifer auch in der Lage war zu entwickeln. Diese EKI, wie er sie abkürzte, ermöglichte es dem zuvor geschaffenen Androiden zu einer lernfähigen emotionalen Intelligenz, die durch soziale Interaktionen mit Menschen und anderen Lebewesen geschult wird. Dieses Modell 0, was wir Geschwister als unsere Mutter betrachteten, war es schließlich die Vorlage, auf der wir geschaffen wurden, hielt der Schöpfer geheim um sich danach den tatsächlichen geforderten Kampfmaschinen zu widmen. So entstand die Serie „Vio“, wovon ich die Nummer 6 darstelle. Unser Aussehen wurde lediglich minimal abgeändert, so sind unsere mechanischen Gelenke sichtbar und auch verfügen wir über Feuerkraft und ausfahrbare Klingen, mit feinen Unterschieden untereinander. Ein Gehilfe unseres Schöpfers programmierte uns Schwestern noch jeweils eine kleine Eigenheit ein, menschlich anzusehende Fehler, als Art Gimmick wie ich vermute, vielleicht aber auch als eine Art Widerstand gegen den militärischen Nutzen, dem wie nach der Fertigstellung dienen sollten. Diese sind wohl jedem Menschen bekannt, waren sie uns doch damit bereits vor der Entwicklung einer Persönlichkeit einprogrammiert worden, denn trotz unserer EKI, hatten wir nie die Gelegenheit diese Emotionen wirklich zu entwickeln, in einem Labor darauf wartend an irgendeinen Warlord  verschickt zu werden. So war Nr. 1 unglaublich schüchtern, Nr. 2 war sehr zickig, Nr. 3 äußerst temperamentvoll, Nr. 4 flirtete ständig, Nr. 5 war außerordentlich eifersüchtig, Nr. 6, das wäre ich. Ich bekam die Eigenschaft der Eitelkeit. Nr. 7 war stets arrogant, Nr. 8 war äußerst albern und aufgedreht. Nr. 9 hatte aus einem Defekt heraus überhaupt keine Emotionen und würde diese auch nicht erfahren. Nr. 10 wurde aus Vorführungszwecken bereits frühzeitig verschickt und erhielt kein solches Gimmick, welche für den Kampfeinsatz ohnehin abgeschaltet sein sollten.
Ehe wir allerdings tatsächlich verschickt werden sollte, entschied unser Schöpfer wohl, er könne nicht die Verantwortung für die zukünftig mit seinen Kreationen verursachten Schäden übernehmen. Die potentiellen Toten suchten ihn in seinen Träumen ein. Es wurde schlimmer umso näher die Deadline kam. Diese Träume brachten seine Psyche durcheinander. Doch dies war nicht alles. Zu diesem Übel kam noch seine Enttäuschung hinzu, als er bemerkte, dass Mutter nicht das war, was er sich von ihr erhofft hatte. Sie hatte keine der Erinnerungen, die unser Schöpfer mit seiner Frau geteilt hatte, sie besaß zwar Gefühle, liebte ihn aber nicht und begann sich bereits in eine Richtung zu entwickeln, die nicht seinem Anspruch entsprach. Nach all seiner Arbeit konnte er sich nicht mehr selbst belügen, er war verzweifelt, hatte Angst und in seinem Wahnsinn, in der „geistigen Umnachtung“, wie mein Retter es nannte sprengte er das komplette Labor und begrub es, sich und uns unter der Erde. Nur durch glückliche Umstände wurde mein Körper dabei nicht vollkommen zerstört, sodass der Gehilfe, der mir die Eitelkeit zu einem wesentlichen Charakterzug meiner Existenz gemacht hatte, es schaffte mich aus den Trümmern des ehemaligen Labors zu befreien. Er reparierte all die an meinem Körper verursachten Schäden und stieß mich dann von sich. Zuerst verstand ich nicht, wieso er das tat, war mir das Wesen der Menschen noch zu fremd, doch nun, nach einigen gesammelten Erfahrungen glaube ich zu wissen, wieso er mich nicht bei sich behielt. Er hatte sich im Labor, während der Tests, Forschungen und anderen Stadien unserer Erschaffung in Nr. 1 verliebt und anscheinend schmerzte es ihn zu sehr sie in mir zu sehen, wissend, dass er nie vergessen könnte, selbst wenn er mich umprogrammieren würde, ich nicht sie sein würde.
Nachdem er mich verstoßen hatte, streifte ich durch den nordamerikanischen Kontinent, nicht wissend was ich mit mir anfangen sollte, war ich schließlich meines eigentlichen Zweckes beraubt worden. Meine EKI war aktiviert und ich lernte von den Lebewesen, die mir auf meinen Reisen begegneten einiges darüber zu fühlen und zu leben.
Nun lebe ich seit einigen Jahren in der Republik von New York und bin immer noch am Lernen.





Zuletzt von Vio am Fr Mai 13, 2016 9:36 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Vio
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BeitragThema: Re: V1O6R   Sa Mai 14, 2016 1:41 pm

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Sam
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BeitragThema: Re: V1O6R   Sa Mai 14, 2016 8:26 pm

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