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 [Dämon] Akira Cohen

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Akira
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BeitragThema: [Dämon] Akira Cohen   Do Nov 26, 2015 8:05 am

Akira Cohen

Magisches Wesen | Dämon



Name

Akira Cohen. Das war der Name, den er auf dem Personalausweis gelesen hatte, der in seinem Portemonnaie war, als er geboren wurde. Weil er kein besonders kreativer Dämon ist, hat er einfach genau diesen Namen übernommen. Tatsächlich gibt es hin und wieder Menschen, die Akira bei dem Spitznamen Kira nennen, aber allgemein verzichtet man eher darauf, ihn so anzusprechen.



ALTER & GEBURTSTAG

Auf jenem Perso stand, dass der Mann mit asiatischer Abstammung 2073 geboren wurde. Somit scheint der  Körper heute 27 Jahre alt zu sein. Von dem Dämon bewohnt wird der Körper seit 8 Jahren.



GEBURTS - WOHNORT

Akira wurde in der schönen Republik geboren. Seitdem hat er schon einige Wohnorte passiert. Die erste Zeit lebte er in einer WG mit einem angehenden Arzt, danach war er eine Zeit lang obdachlos und schließlich hat er eine alte, heruntergekommene Wohnung am Hafen bezogen.



RASSE & GESINNUNG

Als Dämon ist er noch recht jung auf der Welt. Es gibt natürlich Artgenossen, die schon bei Weitem älter sind als er und dennoch ist er kein Kind. Dämonen altern immerhin nicht im Entferntesten so wie Menschen. Schon von Anfang an hatte Akira kein Interesse daran, sich mit den Menschen zu versöhnen und ein möglichst friedliches Leben zu führen. Damit ist er wohl ein gutes Beispiel für die schlechtesten Dämoneneigenschaften und damit verbunden eher böse gesinnt. Der Konflikt zwischen den Rassen und den Menschen ist für ihn dafür aber umso interessanter. Seiner Meinung nach haben Menschen schon lange genug geherrscht und da seinesgleichen ohnehin nun bekannt ist, steht doch nichts im Wege, gefürchtet zu sein oder nicht?


FÄHIGKEITEN & TALENTE

Natürlich ist der Dämon seiner Art entsprechend körperlich sehr stark und sieht bei Dunkelheit fabelhaft. Ebenfalls spürt er keine Schmerzen durch Schnitte, Brüche etc. Seine favorisierte Ernährung ist das vampirisch inspirierte Bluttrinken oder auch Eingeweide fressen von Menschen. Besonders gerne versucht er sich daran, Schatten zu beeinflussen, was ihm aber doch eher schwer fällt. Er kann keine Schatten manifestieren und Dolche oder Tiere erschaffen. Dennoch kann er Schatten an Wänden oder Böden kreieren und dort Menschen vorgaukeln von einem Monster verfolgt zu werden – oder eben nicht.
Ansonsten hat der Dämon einen enormen Hang zum Sport. Er ist sehr ausdauernd und beherrscht auch verschiedene Sportarten oder Disziplinen ohne viel Übung bestens.  





ERFAHRUNGSSYSTEM


Noch nicht abgeschlossen
(Bisher 5 Punkte verdient)

Fähigkeit: Fortgeschrittene Schattenmagie beherrschen (40 | 5,15,27,40)

Stufe 1 (Erreicht bei 5 Punkten)
Bestehende Schatten können manipuliert, vergrößert und verkleinert werden. Dies kann der Dämon ohne zeitliche Begrenzung in einem Radius von max. 10 Metern tun.

Stufe 2 (Erreicht bei 15 Punkten)
Mit Hilfe der Schatten können Lichtquellen verdeckt oder zerstört werden. Die Schatten gewinnen also an Intensität als auch an Kraft dazu. So kann z.B. ein Schatten, der über eine Glühbirne gelegt wird, diese entweder komplett in Schwarz hüllen oder den brennenden Draht zerstören. Je nach Größe des manipulierten Schattens kostet die Magie den Dämon mehr Kraft und mindert die Wirkungsdauer. Er kann max. einen Radius von 20 Metern manipulieren und bei dieser Größe max. 10 Minuten seine Magie wirken.

Stufe 3 (Erreicht bei 27 Punkten)
Eine materielle Schattenform kann geschaffen und kontrolliert werden. Dies kann eine Waffe (keine Schusswaffe), wie ein Dolch oder eine Sense sein oder aber auch ein kleines Lebewesen, wie z.B. ein Hund oder ein Wolf. Der Dämon kann diese Schattenform (nur eine zur Zeit) max. 10 Minuten beschwören und steuern. Das Beschwören von Schattenwesen entzieht dem Dämonen Lebenskraft und somit erzeugt es auf Dauer großen Hunger!

Stufe 4 (Erreicht bei 40 Punkten)
Es können bis zu drei Schattenwesen/-formen für einen Zeitraum von max. 10 Minuten zeitgleich kontrolliert werden.






CHARAKTER

Der junge Mann ist eher düsterer Natur und überwiegend egoistisch, wobei er sich schon früh in zwei Richtungen entwickelte. Zum einen erkennt man in ihm einen freundlichen jungen Mann, dem man schnell sein Vertrauen schenken möchte und zum anderen erkennt man, dass der Körper von einem Wesen der Dunkelheit gesteuert wird. Diese beiden Charaktere in ihm zeigen sich vorwiegend zu verschiedenen Zeiten. Je heller es wird, dest mehr klart auch sein Gemüt auf, dementsprechend scheint der Dämon in ihm sein Verhalten bei Dunkelheit zu steuern. Es ist nicht so, dass er eine Art schizophrene Charakterspaltung hat, vielmehr ist Akira einfach ein Dämon mit mehreren Facetten als nur der einen. Ebenfalls ist Akira ein sehr guter Schauspieler und kann sich unterschiedlicher Eigenschaften annehmen, um diese glaubhaft auszustrahlen. Wenn es also vonnöten ist, sich als studierter Anwalt auszugeben, dann kauft man ihm diese Rolle genauso gut ab, wie den unmotivierten Kellner. Solange man nicht ins Detail geht und nicht nach speziellen Inhalten fragt, spielt er solche Rollen sehr gut. Akira kann schließlich nur sehr schlecht lesen und schreiben, sodass er sich auf diese Art keine Informationen aneignen kann und möchte.

Da er noch so jung ist, hat er aber noch alle Zeit der Welt, seinen Charakter zu entwickeln. Daraus kann man schließen, dass Akira beeinflussbar ist. Umgibt er sich lange Zeit mit Wesen, die bösartig handeln und denken, wird das bei ihm ebenfalls extremer, umgeben ihn dahingegen freundliche Personen für längere Zeit, dann kann auch das ihn in manchen Situationen zum Nachdenken bringen. Dabei dauert diese Beeinflussung aber stets mehrere Wochen. Dank seiner ersten menschlichen Kontakte war er schon von Anfang an eher bösartig geprägt, scheute die Kriminalität nicht und verachtete eher die Bedürfnisse anderer als sie zu berücksichtigen. Allgemein ist der egoistische Dämon derzeit recht sadistisch und erfreut sich am Leid anderer, was jedoch deutlich davon zu differenzieren ist, dass er sich auch vom Chaos und Leid ernähren kann. Er mag es auch einfach zu sehen, wie Menschen in schlechten Situationen reagieren. Wie sie denken, verzweifeln und wie sie immer mal wieder Hoffnung finden. Besonders interessant findet er es dann aber auch, wenn er beobachten kann, wie Menschen wirklich an die Grenzen ihrer Existenz kommen. Wenn sie dann am Ende landen und sich den Drogen hingeben, um ihrem Leben irgendwie einen Sinn zu geben. Diese Menschen sind ihm meistens am Liebsten und etwas Gutes hat es dann ja auch: Wenn sie dann dem Tode nahe sind, kann er ihnen ein mehr oder minder qualvolles Ende setzen.

Akira ist keinesfalls eitel oder gar arrogant. Obgleich er vom Egoismus zerfressen ist, hat er keine besonders hohe Meinung von sich selbst. Er hält sich nur dahingehend für etwas Besseres, weil er ein übernatürliches Wesen ist. Mehr aber auch nicht. Er definiert sich nicht durch besondere Fähigkeiten oder Leistungen und allgemein macht er keine großen Anstalten, sich in den Mittelpunkt zu drängen. Ihm ist der Hintergrund lieb, wo er sich zurückziehen, beobachten und beurteilen kann. Was man wahrscheinlich aufgrund seiner dämonischen Art nicht vermutet ist, dass Akira – wenn er keinen Hunger hat – eigentlich ein ruhiger Zeitgenosse ist, der nicht nur gut zuhören kann, sondern auch eher friedlich ist. Da er sich nicht irgendwie definieren muss oder möchte, weil er in seinen acht Jahren Lebenserfahrung noch nicht besonders viel zu erzählen hat, ist er einfach ganz natürlich. Er schaut sich oft und gerne verschiedene Verhaltensweisen von anderen ab und imitiert diese unbewusst.

Oftmals ist Akira dann aber doch ein typischer Dämon, der besonders dann, wenn ihn der Hunger plagt, wirklich widerlich und (vom menschlichen Werte- und Normenstandart ausgehend) abstoßend sein kann. Er hadert nicht, wenn es um das Töten geht und setzt sich selbst an erste Stelle. Er macht, was er gerade für richtig hält und wonach ihm gerade der Sinn steht. Daher wird jeder, der Akira für eine längere Zeit beobachtet erkennen, dass er trieb- bzw. instinktgesteuert ist.
Dennoch ist er doch leicht zu beeinflussen, wenn es sich um jemanden handelt, der auf irgendeine Art und Weise einen bleibenden Eindruck bei ihm hinterlässt. Dabei kann es jemand sein, der einfach sehr charismatisch ist oder eben eine besondere Stärke ausstrahlt – er lässt sich unterbewusst ganz einfach um den Finger wickeln.

Ist er zufrieden und hat erst mal keinen Hunger, dann ist er doch ein lustiger Zeitgenosse, der bescheiden und ruhig ist. Jedoch kann man sich bei ihm nie sicher sein, dass eine freundschaftliche Beziehung zu ihm bindend für ihn ist. Akira wird von seinen Launen gesteuert und neigt nicht dazu, Taten wirklich zu bereuen. Daher ist auf sein Wort kein Verlass und es gibt auch keine Garantie dafür, dass er einen nicht doch hintergeht. Wohl die einzige Möglichkeit, sich seine Treue zu erschwindeln ist eine realistische Drohung mit einem Phönix oder der MCO. Da er sowohl die Unsterblichen, als auch die Geheimorganisation fürchtet, versucht er doch stets alles, um einem eingesperrten oder toten Schicksal zu entgehen. Ebenfalls bietet es sich an, seine Neugierde anzusprechen. Obwohl er für alltägliche Situationen nie wirklich motiviert ist, kann er vor Engagiertheit platzen, wenn seine Neugierde dahingehend geweckt wurde.




OPTIK



Der Körper, den sich der Dämon ausgesucht hatte war tatsächlich ein Hübscher. Mit den 1,87m ist er nicht wirklich klein, auch wenn es viele Menschen und Wesen gibt, die deutlich größer sind als er. Obgleich Akira keinerlei Wahl hatte bei der Besetzung des Körpers, freut er sich darüber, dass sein Äußeres seinem Charakter doch so ähnlich zu sein scheint. Die schwarzen Haare und die blauen Augen sind dabei nur das Tüpfelchen auf dem i. Akira hat durch seinen sportlichen Fimmel und die Tatsache, dass er dabei keinerlei Schmerzen oder frühe Erschöpfung verspürt, einen durchtrainierten und sehr muskulösen Körper. Das hat aber nichts zu sagen, auch mit dem Körper einer Bohnenstange ist Akira noch weitaus stärker, als jeder Mensch es jemals sein könnte. Akiras Aussehen verändert sich jedoch stark, wenn er hungrig wird. Die Haut wird bleich, die Haare sehen ungesund und spröde aus und die Iriden der Augen beginnen rot zu leuchten. Sobald er sich dann jedoch nähert, wandelt sich das Aussehen binnen weniger Minuten schon wieder zur gesund wirkenden Fassade Akiras zu Lebzeiten. Des Weiteren nehmen die Augen des Dämonen auch die klassische schwarze Farbe an. Dabei scheint die Pupille den Augapfel komplett einzunehmen. Überwiegend kann Akira die Färbung hierbei problemlos beeinflussen, jedoch sind Emotionen hierbei immer wieder der Grund, weshalb er unkontrolliert die schwarzen Augäpfel bekommt. Bei Erregung oder Wut geschieht es am Häufigsten, dass die Augen ihre Farbe in Schwarz ändern. Je nach Situation ist auch eine Kombination aus der roten und schwarzen Farbe möglich.
Um einem Menschen das Blut auszusaugen verändern sich bei Akira hierfür ebenfalls die Zähne. Da das menschliche Gebiss nicht unbedingt dafür ausgelegt ist, kann er die Zähne nicht nur etwas größer, sondern auch spitzer werden lassen.

Akiras Kleidungsstil lässt sich sehr einfach beschreiben, denn der Dämon trägt eigentlich ausschließlich schwarze Kleidung. Dabei folgt er keinem modischen Trend, sondern trägt das, was er eben hat. Löcher, Flecke oder sonstige Beschädigungen stören ihn dabei nur bedingt. Lässt sich die schwarze Jenas noch tragen, dann geht das noch klar, ist sie aber (für seine näherischen Künste) irreversibel kaputt, dann erst landet sie wirklich im Müll. Allgemein trägt Akira immer ausgelatschte Turnschuhe, Jeans, ein T-Shirt mit V-Ausschnitt und ggf. einen Pullover darüber.


TRÄUME

Was sollte ein Dämon begehren? Was sollte er träumen? Akira hat keine besonderen Interessen oder gar Wünsche und Träume die menschlichen Bedürfnissen ähneln. Was er sich jedoch noch am ehesten wünscht ist das Streben und Erlangen von Macht. Wäre es nicht toll, wenn das magische Volk die Menschen dauerhaft unterdrücken könnte? Eine geniale Vorstellung.



ÄNGSTE

Kaum ein Dämon fürchtet Phönixe nicht. Natürlich ist das auch bei Akira nicht anders. Ihm war schon das eine oder andere Mal auf der Straße ein Phönix begegnet, der einfach an ihm vorbei ging, bereits da lief es ihm kalt den Rücken herunter.
Da er durch sein Dasein auch keine Schmerzen kennt, ist ihm genau dies ein Graus. Berührt ihn ein Phönix, dann verspürt er brennende Schmerzen, die ihm das Gefühl geben, sofort ausgetrieben zu werden. Daher fürchtet er insbesondere den Schmerz, den er eben einfach nicht gewöhnt ist. Des Weiteren kann man seine Angst vor dem eingesperrt sein hier nennen. Da er um die Arbeit der MCO weiß und sich darüber im Klaren ist, was die Forschungsabteilung der Organisation mit Wesen wie ihm anstellt, ist es kein Wunder, dass er eben diese Organisation fürchtet.







STÄRKE

körperlich widerstandsfähig

unabhängig

kritisch hinterfragend

unvoreingenommen

überwiegend furchtlos

sportlich


VORLIEBEN

Drogenkonsum

Notaufnahmen/Autounfälle

Fressen auf Vampirart

Das Gefühl von Überlegenheit

Pizza mit viel Käse



SCHWÄCHE

beeinflussbar

(für einen Dämonen) eher schlechte Heilungsfähigkeit

dämonische Triebe

unvorsichtig

zu oft hungrig

kaum Empathie


ABNEIGUNG

gebratenes Fleisch

Phönixe

Kinos (weil er es leibt, bei Filmen zu reden)

Löffel

die MCO




FAMILIE

Ein Dämon hat keine Familie im klassischen Sinne. Akira hat lediglich das Problem, dass sein Wirt ein mal eine Familie hatte und er nun mal mit der Fresse des Sohnes, besten Freundes oder Liebhabers herumläuft.
Da wäre also die Mutter des Jungen. Ein etwa fünfzigjähriges Menschenweib und viel zu emotional. War es so schwer zu akzeptieren, dass der eigene Sohn tot war? Sie nervte Akira den Dämon gerade in den ersten Wochen oft per Telefon und schaute sogar persönlich vorbei. Das endete dann schlagartig, als er die Schnauze voll hatte und ihr zurückhaltend-dezent erklärte, dass sie das zu unterlassen habe. Darauf folgte eine Anzeige, die jedoch nach einem drohenden Besuch des Dämons bei Nacht unbegründet zurückgezogen wurde.

Einen Vater scheint der Kerl nicht zu haben, jedenfalls hat da nie einer versucht ihn zu nerven.


LEBEN

Akira der junge Student schlenderte mit seinem Mitbewohner an der Straße entlang. Angetrunken war er bereits gewesen, als sie vor etwa dreieinhalb Stunden in die Disco gegangen waren und nun ging es ihm natürlich keinen Deut besser. Er scherzte und lallte vor sich hin und hörte nicht auf, über das Mädchen zu reden, das ihm gerade noch den Kopf verdreht hatte. Akira steckte mitten im Leben, als ein schwarzer Wagen unkontrolliert quietschend und von lauten Bässen begleitet um die Ecke bretterte und volle Kanne auf den Studenten prallte. Akira hatte keine Chance auszuweichen und starb, als der Wagen ihn zwischen der Motorhaube und einer stark verbeulten Straßenlaterne einquetschte. Der Fahrer war eben jenes Mädchen, von welchem er eben noch schwärmte. Sie hatte betrunken den Wagen ihres Freundes geklaut und war einfach weggerast, auf der Suche nach Akira, in den sie sich verliebt hatte. Nun klebte dieser zwischen Auto und Straßenlaterne wie ein nasser Sack. Blut und Eingeweide tropften von ihm ausgehend auf den Fußboden. Selbst wenn sein Herz noch geschlagen hätte, würde er alles abwärts seiner Lendenwirbelsäule verlieren, so matschig hatte das Auto es zerquetscht.

Das wirre Durcheinander, das laute Schluchzen und Weinen des Mädchens und all dieses Chaos waren schließlich die Geburtsstunde des Dämons. Der schwarze Rauch, welcher aus der Motorhaube aufstieg schien sich zu sammeln und wurde immer dichter, um dann durch Mund und Nase im Toten zu verschwinden. Dabei dauerte es keinen weiteren Augenblick, da holte dieser wieder Luft. Das Mädchen namens Maria war inzwischen aus dem Wagen herausgestolpert und hatte sich kreischend auf den Leichnam gestürzt. Immer und immer wieder schrie sie etwas von Entschuldigungen und anderen Dingen, die der Dämon nicht verstehen konnte, sie quietschte einfach zu sehr. Seine Brust hob und senkte sich, während er ein- und ausatmete. Er brauchte einen Moment, um zu verstehen, dass er nun war und dass er lebte. Maria schluchzte und weinte hoffnungsvoll, als Akira wieder zu sich kam, es bestand also doch noch eine Chance für ihn? Sie stürzte auf ihn und legte die schmalen manikürten Finger auf seine Wangen, währen sie weiterhin weinte und irgendetwas quatschte. Ihr Geruch ... frisch und jung. Köstlich. Das Geheule der Frau machte die Sache nicht schlimmer, sondern näherte nur das Durcheinander, welches ihn geschaffen hatte. Akira konnte es somit kaum er warten, ihr seine scharfen Zähne in den Hals rammte und sie mit den Händen an den Oberarmen zu packen, damit sie nicht entkommen konnte. Zu köstlich. Sie schrie, er fraß sie, ein gelungener erster Abend. Blutverschmiert war er schon längst, als ihre immer leiser werdenden Töne versiegten und er sie unsanft auf den Betonboden fallen ließ. Sein Blick fiel auf den Mann, der dort stand. Den Blonden. Der kam ihm bekannt vor - war bestimmt noch eine Erinnerung seines Wirtes. Die hässliche Dämonenfratze Akiras verschwand, sobald Maria zu Boden gefallen war und besah nun ganz ruhig den Blonden. Er konnte ihm bestimmt helfen. Sein kompletter Unterleib war zertrümmert und würde ihn keinen Meter weit tragen. Nachdem Akira das Auto mit einem kräftigen Ruck zurückgestoßen hatte, half ihm sein Mitbewohner tatsächlich und irgendwie schaffte er den Dämon in seine Wohnung, wo er seine Wunden irgendwie versorgte. Die Heilung brauchte ihre Zeit. Knochen bildeten sich nicht binnen weniger Stunden. Auch bei Dämonen nicht. Mehrere Wochen verbrachte Akira also in seiner Wohnung und tat nicht viel mehr als Fernsehen.
Sobald er wieder laufen konnte, war Akira kaum zu halten. Er trieb sich nur herum und beobachtete die Welt, in die er sich nun gewagt hatte. Was waren das für Menschen? Was machte sie aus? Und viel wichtiger: Welchen sollte er als nächstes fressen? Akira hatte sich eine Menge an Verhaltensweisen von Gray abgeschaut und irgendwie hatte er dem angehenden Arzt gegenüber nie das Bedürfnis verspürt, ihn zu fressen. Wahrscheinlich, weil er der einzige war, an den er sich aus dem Leben seines Wirtes noch erinnerte. Nicht mal das Gesicht seiner vermeintlichen Mutter hatte er wiedererkannt, als diese erstmals vor der Haustür stand und ihm um den Hals fiel.
Weil Akira sich in den ersten Monaten seines Lebens jedoch keinen Deut um Geldverdienen scherte oder sonst an Arbeit dachte, war es nur eine Frage der Zeit, bis Gray ihn vor die Tür setzte. Das war okay, obgleich Akira das Schlafen in einem Bett schon sehr luxuriös fand, wenn er sich an die Monate auf der Straße erinnerte. Obgleich ein Dämon nicht viel Schlaf braucht, lernte er es zu schätzen, dann doch mal die Augen zu schließen. Auf der Straße lebte er ein dreckiges Dämonenleben zwischen verkorksten und kaputten Menschen. Ihr Leid nährte ihn nur umso mehr. Daher tauchte er auch hin und wieder bei Gray im Krankenhaus auf. Nur, weil es dort von Leid und Schmerz nur so wimmerte. Er liebte die Intensivstationen und die Tränen der hoffnungslosen Angehören. Die versüßten ihm den Tag immer wieder.
Das Leben auf der Straße beendete er dann nach knapp zwei Jahren. Hatte er als Dämon nicht etwas Höheres verdient? Kriminalität verhalf ihm zu etwas Geld und schließlich zu einer eigenen Wohnung im Hafen. Ein echtes Drecksloch. Bis auf das Bett war in seiner Wohnung alles irgendwie kaputt. Das Bett aber war ein Traum. Dank des Kontaktes zu Gray hatte Akira schnell den Weg in die kriminellen Szenen gefunden und wie der Zufall es nun mal wollte, war er auch schnell ein Freund von Drogen geworden. Er konnte zwar keine wirkliche Sucht entwickeln, aber irgendwie gefiel ihm der Rausch beinahe so gut, wie das Morden, was er stets ein bis zweimal die Woche fortführte. Immerhin musste auch er irgendwie weiter leben. Bis heute treibt er sich eigentlich nur rum, konsumiert irgendwelches Zeug, treibt in seiner Einraumwohnung Sport oder stellt Menschen nach, um sie zu ärgern ... Ein recht unspektakuläres Leben für ein blutrünstiges Monster, nicht wahr?





Zuletzt von Gina am So Nov 20, 2016 10:11 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Dämon] Akira Cohen   Do Nov 26, 2015 8:32 pm

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BeitragThema: Re: [Dämon] Akira Cohen   Do Nov 26, 2015 10:39 pm

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