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 [Dämon] Cattleya ( Birgitta "Birthe" Crevblanka )

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Cattleya
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BeitragThema: [Dämon] Cattleya ( Birgitta "Birthe" Crevblanka )   So Nov 01, 2015 1:20 pm

Cattleya
Birgitta „Birthe“ Crevblanka

HAVE YOU EVER FEARED THE PLACE BEYOND YET?



NAME

Cattleya - so nannte sie sich vor vielen, vielen Jahren. Sie behauptet zwar, es sei der Name, den ihr Schöpfer ihr gab, doch man mag es auf gewisse Weisen anzweifeln und doch glauben. Eine schwierige Entscheidung, denn ihr zu trauen könnte auf ein schnelles Ende hinauslaufen. Als Dämonin ist sie ebenfalls als jene „schwarze Teufelin mit den roten Augen“ bekannt, wohl eine Anspielung auf ihre bevorzugten Aussehensmerkmale, wenn sie sie sich mal aussuchen darf. Aber man nennt sie auch durchaus „Primadonna“.
Den Namen, den sie in ihrer momentanen Gestalt tragen darf, ist jedoch ein gänzlich anderer. Birgitta Crevblanka [Tschref-'blan-ka] ist die einzige Erbin eines Familienunvermögens, wobei man sie wohl eher unter dem Namen Birthe kennen sollte. Manche nenen sie auch, in Anspielung auf den berühmten Fernsehsender aus Großbritannien, „BBC“. Innerhalb des Geheimbundes der Reiterschaft nennt man sie auch eher nach ihrem Titel der  „Hofberaterin“ der Rappen.
Weitere Namen zu nennen würde wohl unter anderem zu lange dauern, von daher nur diese Auswahl jener, die sich seit sehr langer oder langer Zeit bewährt haben.



ALTER & GEBURTSTAG

Seien wir mal ganz ehrlich: Sie ist schon eine ziemlich alte Dame. Zwar kann sie wohl nicht in der Liga spielen, in der manch andere Wesen der Magie sich befinden, aber dennoch hat sie schon einiges an Jahren hinter sich gelassen. Die Gute (oder Böse?) zählt mittlerweile fast 500 Jahre, genauer gesagt sind es heute 498 Jahre.
Persönlich hatte sie sich nach ihrer „Geburt“ natürlich keine Gedanken darum gemacht, an welchem Tag sie denn bitte in diesem Stück ihren ersten Auftritt hatte, doch sie war ja nicht alleine. Es war der chaotisch ruhig anmutende 26. August 1602, an dem sie das Licht oder wohl eher die Dunkelheit der Welt erblickte.
Möchte man nun die Daten für ihre momentane Gestalt besitzen, so lauten diese wohl „27 Jahre“ (nach ihrem Geburtstag 2100 28 Jahre) mit dem Geburtsdatum „19. September 2073“.



GEBURTS - WOHNORT

Geboren aus dem Wahnsinn eines Künstlers, welcher sich unsterblich in das Mädchen eines eigenen Bildes verliebt hatte... Geht es noch idealistischer, narzisstischer und selbstherrlicher? Vermutlich nur in wenigen Fällen. Fakt ist jedoch, dass der Wahnsinn, aus dem sie genährt wurde, in Italien, Rom zu ihrer Geburtszeit genügend angewachsen war, dass sie entstehen konnte. Das Ergebnis des Wahnsinnes, welcher den Maler, dessen Namen niemand kennt, befallen hatte. Sie wechselte jedoch schnell die Länder, immer mal wieder, wenn sie gerade die Lust dazu hatte, wobei sie sich vor allem an Großbritannien und Frankreich zu diesen Zeiten erfreute, wobei auch Preußen ihr nicht unlieb war.
Bald jedoch siedelte sie, wie viele damals, nach Amerika um, bis sie schließlich ihren Platz in Republik of New York fand. Obgleich sie in den Augen mancher wohl weit mehr als unwillkommen ist. Sie lebt dennoch als alleinige Erbin im Hause der Crevblankas im wohlhabenden Viertel des Stadtstaates.



RASSE & GESINNUNG

Natürlich verbirgt sie, wie viele andere Wesen, ihre wahrte Natur, auch wenn es manchmal weder konsequent scheint, noch einen wirklichen Zauber benötigt. Denn was ist an einem toten Körper weniger menschlich? Man mag sie als lebende Untote bezeichnen, als eine Vertreterin des Todes oder als Liebhaberin der Dunkelheit. Alles scheint auf diese Dämonin zu passen wie die Faust aufs Auge. Ihre schöne Gestalt verführt wie der Teufel, und ihr schwarz gefärbtes Innere lässt das Licht selbst zurückschrecken.
Damit lässt sie sich wohl nach dem klassischen Schema definitiv den Bösen zuordnen, auch wenn sie persönlich ihre Handlungen nicht unbedingt so zuordnen würde. In ihren Augen sind sie rein experimentieller, ästhetischer Natur. So erwartet die Dame die Entladung des Konfliktes mit irrsinniger Vorfreude, auch wenn man es ihr natürlich kaum anmerken kann. Nach außen hin gibt sie sich politisch wie gesellschaftlich neutral, wenn sie auch leichte Bedenken ob des Konfliktes äußert – und im Hintergrund alle nötigen Vorbereitungen trifft, die sie treffen kann.


FÄHIGKEITEN & TALENTE

Im Grunde ist sie nur der Zauber, der eine Leiche wieder den Tanz des Lebens einflößt. Ihre größte und notwendigste Fähigkeit ist es also, einen toten Körper mit ihrem eigenen, toten Leben besetzen zu können, um sich zu ernähren. Sie besitzt, egal welchen Körper sie einnimmt, eine ungewöhnliche Körperkraft und starke Heilungskräfte – sollte sie sich in einem genährten Zustand befinden. Geht ihr einmal die Nahrung zur Neige, schwindet ebenfalls ihre unheimlich attraktive Gestalt dahin, und ihr wahres Bild kommt mehr und mehr in den Vordergrund. Physisch gesehen ist sie nämlich nicht mehr als eine wandelnde Leiche. Die größte Schwäche stellen wohl zudem Phönixe dar, die unsterblichen Feinde der Dunkelheit, die sie lebt. Mit einer bloßen Berührung kann man sie von ihrem momentanen Wirt trennen, was nicht unbedingt immer in ihrem Sinne ist.





ERFAHRUNGSSYSTEM


(nicht) abgeschlossen
(Bisher -40 Punkte verdient)

Fähigkeit: Fortgeschrittene Schattenmagie (40)
Spoiler:
 





CHARAKTER

Der erste Eindruck, den diese exzentrische Persönlichkeit auf andere macht, ist oftmals der einer sehr autoritären Person. Sie besitzt eine als dominant zu bezeichnende Ausstrahlung, die manche in die Knie zwingt und andere wiederum rebellieren lässt. Ihr süffisantes Lächeln kann sowohl bezaubernd als auch abstoßend wirken. Sie ist ein zweischneidiges Schwert, ein Jemand mit tausend Gesichtern und einem einzigen, all währenden Aspekt: Die Erhabenheit, die sie ausstrahlt. Sie ist eine Person mit sehr deutlichen, aristokratischen Zügen. Sie hat sich schon immer in der Rolle der unnahbaren Kaiserin am besten gefallen, welche über der Welt thront, noch höher als der Himmel sah und doch so war, als würde der Boden nicht näher sein.
Denn was sie letzendlich tut ist das, was in der Welt wohl eine verbreitete Praxis ist: Mehr Schein als Sein. Obgleich sie so tut, als würde sie den Armen in den Slums der Stadt helfen, ergötzt sie sich doch nur an deren Leid, welches sie gut für sich nutzen kann. Sie ist eine erschreckend skrupellose Dame, doch was sollte man schon von einer Dämonin erwarten, die eigentlich nur noch als wahnsinnig zu bezeichnen ist? Seit Jahrhunderten, ja, eigentlich seit ihrer Existenz hätte sie diesem nicht näher sein können. Und so ist es wohl nur natürlich.
Doch Wahnsinn hat bekanntlich viele Gesichter, und viele lassen sich diesem nicht einmal zuordnen. Sie ist eine exzellente Schauspielerin, sie schlüpft immer wieder in verschiedene Rollen, Leben und führt diese mit ihrem erdachten Ende zu Ende. Sie ist Hauptakteurin, Autorin und Zuschauerin zugleich. Das Leben an sich nimmt sie nicht mehr ernst, doch um nichts würde sie dieses Spektakel der „fallenden Welt“ verpassen wollen. In ihren Augen ist diese Geschichte nämlich schon längst über der maximalen Laufzeit, ein Film mit mächtiger Überlänge und hohen Kosten, aber auch nicht zu verneinenden Einnahmen.

Aber man will vielleicht mit der Persönlichkeit anfangen, die sie nach außen hin trägt. Zumindest meistens. Eine nicht unbedingt als unhöflich zu bezeichnende, ja sogar recht einnehmende Persönlichkeit ob der ersten Eindrücke, die sie hinterlässt. Mit beinahe schon freundlichem Umgangston und einer unterschwelligen Neugier für ihren Gegenüber – im Grunde aber nur für dessen Leiden. Sie mag zwar nicht immer ein offenes Ohr haben und einen ziemlich eigensinnigen Willen, aber zumindest ist sie trotz einer ziemlichen Direktheit keine Person, die man direkt als unsympathisch abstempeln würde. Sie hasst es, ihre eigene Meinung für das Wohl anderer unterm Deckel zu halten.
Eine ziemlich empfindliche Persönlichkeit, wenn es schließlich um das eigene Selbst geht. Eine gewisse Eitelkeit zog sich auch schon durch Cattleyas Wesen, welche – oder zumindest das Bild – ob ihres Aussehens geliebt wurde. Sie ist nicht ohne einen gewissen Stolz, und nicht ohne einen gewissen Sinn für das Schöne. Denn das Schöne, das hatte sie schon immer geliebt. Sie ist fasziniert von diesem verzweifelten Versuch, zumindest einen Halt in dieser kaputten Realität zu haben. Zu kaschieren, dass es doch eigentlich schon zu Ende ist.
Zudem ist sie mit schon beinahe bewundernswerter Hartnäckigkeit ausgestattet, sodass man es eigentlich nur noch als Starrsinn bezeichen kann. Sie ist eine ziemlich geduldige Person, welche mit lauernden Erwartungen so lange warten kann, wie es in ihren Augen als angemessen erscheint. Eine Meisterin des Versteckspieles und der Manipulation, aber ebenfalls nicht ohne Schwachpunkte in ihrer Spielweise. Mit etwas Mühe gelingt es einem schon, die launische Dame zu provozieren, doch nach den Spielregeln wird sie sicherlich nicht tanzen. Sie ist durchaus zerstörungswütig, wenn sie es auch in aller Öffentlichkeit eher vermeidet. Cattleya ließ diesen Aspekt jedoch zu einem Aspekt ihrer Hülle werden, unter dem Vorwand einer gewissen Rastlosigkeit.
Sie ist eine intelligente Dame, die vorschnellen Handlungen nicht erliegt. Zumindest nicht meistens. Ihr fällt es dank ihrer guten Menschenkenntnis leicht, hinter den Masken anderer zu blicken, denn es gab es doch alles schon einmal irgendwie. Und das Böse, welches in jedem schlummern kann, fasziniert sie besonders. Sie liebt diese Seite an einem Menschen, Wesen zu sehen und versucht sie manchmal sogar, hervorzuzerren, um zu sehen, wozu verzweifelte, wahnsinnige, neidische, hassende, liebende, weinende und so weiter Menschen in der Lage sind.

Sie ist jemand, welcher mit bemerkenswerter Ruhe durch das Leben geht, wenn es auch nur der äußere Schein ist. Denn in ihrem Inneren brodelt es unaufhörlich, wahnsinnig. Unter einer Maske hält sie ihre dunklen, schwarzen Seiten verborgen, von denen es durchaus viele gibt. Man kann sie besitzergreifend, habgierig nennen, jemand, der nach Blut und Grausamkeit dürstet. Eine Zerstörungswut, die sich jedoch meistens in den Klauen einer erstaunlichen Ruhe bäumt und aufbegehren will. Die es auch schafft, sich aus diesem Käfig zu befreien. Denn sie ist stark, wenn sie genügend Nahrung besitzt. So stark, dass sie diese lästigen Bodyguards nicht braucht und nicht in Anspruch nimmt, wenn sie gerade keinen Schein waren muss. Natürlich weiß sie, dass diese Stärke zur Schau stellen nicht unbedingt taktisch klug ist, weswegen auch dies nur unwesentlich zum Tragen kommt.
Es gibt Momente, in denen sie recht arrogant und sehr unangenehm werden kann. Sie ist zudem nicht selten diejenige, die das Unheil geradezu beschwört, sich immer wieder die Schlinge um den Hals legen lässt und doch, flink wie eine Maus, entkommt. Dennoch wahrt sie trotz allem ebenfalls noch ein Gefühl von Stolz, welches ihre Augen manchmal schließen mag, ebenso wie ihre blinde Wut nach Zerstörung, und Zerbrochenem. Ihr Wesen ist rastlos, unbeirrbar und irrt doch so oft in diesem Labyrinth namens Leben herum.
Und dennoch wird sie des Lebens nicht überdrüssig. Man könnte sagen, dass sie sich auf eine gewisse Weise nach dem Leben sehnt, und gleichzeitig am liebsten diese Welt in den Abgrund reißen würde. Sie ist eine Person, welche in sich gespalten zu sein scheint, wenn auch der Wahnsinn in seiner grausamen Schönheit überhand genommen hat und immer im Vorteil sein wird. Sie hasst sich selbst für diese Seiten und Taten, welche ihren Ursprung in der Vergangenheit finden.
Dort findet unter anderem auch eine weitere Vorliebe ihrer Selbst ihren Ursprung: Sie mag alte, traditionelle Dinge. Man könnte sie wohl selbst als eine wandelnde Gerümpelkammer bezeichnen, verfügt sie nicht nur über ein ausgezeichnetes Gedächtnis, sondern auch über vielerlei Kenntnisse der alten Zeit, welche sie auch aktiv nutzt. Sie verweigert den Vorzügen der Moderne nicht ihr offenes Ohr, bevorzugt es aber zum Beispiel meistens immer noch, sich entweder mit einer Kutsche oder zu Fuß fortzubewegen. Und sie kommt mit modernen Geräten einfach nicht klar, so besitzt sie zum Beispiel weder ein Smartphone, noch einen Laptop oder Ähnliches.

Diese lassen sie nämlich nicht das ganze Leben als einfache Zuschauerin sehen. Es gibt einen großen, umrissenen Punkt in ihrem Leben, welcher schon seit Ewigkeiten zu bestehen scheint und den sie einfach nicht loswerden kann. Ein Spiel, welches sie nun seit Jahrhunderten am Leben erhält. Es gibt eine, obwohl, im Grunde sogar zwei Personen, die sie weder zu hassen noch zu lieben vermochte. Mit dem feinen Unterschied, dass eine dieser Personen eigentlich schon lange tot ist – doch was zählt das schon für jemanden, der dem Tode näher ist als so mancher anderer? Um das eine zu erklären muss man wohl endlich aufklären, dass sie einer eigenen Vorstellung von Realität folgt. Beinahe reflexartig versucht sie die Liebe ihres heute toten „Erschaffers“ zu erlangen, dessen Liebe sie sich ersehnt und den sie aufgrund dieser Beziehung hasst. Denn sie kann diesen Reflex nicht ausschalten, zu früh wurde diese Saat – von ihr selbst – gesät.
Doch dies ist nicht einmal eine allzu prägende Eigenschaft ihres Charakters. Denn es gibt eben noch diese andere Person, die lebendiger nicht sein könnte. Doch auch hier sind es schon viel zu viele Jahre, die sie miteinander verbringen. Sie kann von sich nicht behaupten, diesen Phönix wirklich zu lieben, welchem sie durch Zufall begegnete. Sie verknüpft eine merkwürdige Beziehung mit jenem Wesen, welches sie mehr und mehr hasst und dennoch kann man von einem gewissen Vertrauen reden, welches sie ihm gegenüber hegt. Ein schwieriger Punkt und durchaus etwas, was sie aus dem Konzept bringen kann, immerhin zerstört es ihr schönes Bild der Unantastbarkeit – wenn es denn jemand wüsste.



OPTIK
Aussehensbild:
 

Ein paar Merkmale zogen sich durch all ihre Gestalten, egal, wie häufig diese wechselten. Ihr oftmals aristrokratisch anmutendes Auftreten und die sie umgebende Eleganz, Dominanz üben einen magischen Sog auf den Betrachter aus, der sich der feinen Amüsiertheit ihres Lächelns nicht entziehen kann. Das all währende, tief leuchtende Rot ihrer Augen scheint regelrecht durch einen hindurchzublicken, und einem etwas zu flüstern. Sie umgibt eine Aura des Mysteriösen, die einen vorsichtig werden lässt, und dennoch unachtsam.
Zu ihrer momentanen Gestalt kann man sagen, dass sie eine recht auffallende Dame ist, die in etwa 176 cm groß ist. Nicht nur wegen ihres Auftretens allgemein kann man sie als ziemlich auffällig bezeichnen, aber auch wegen dem Stil, in welchem sie sich kleidet. Man kann diesen wohl nur mit Gothic Lolita bezeichnen, dazu ihre sehr langen, schwarzen Haare, die zu zwei gelockten Zöpfen frisiert werden. Ihre eigentliche Länge ist ziemlich undefiniert lang, wird wohl aber (wenn man als Radius der Locken in etwa 6,5 cm nimmt) auf mehr als sechs Meter auslaufen. Echte Rapunzelhaare, huh? Dank ihrer außergewöhnlich starken Körperkraft kann sie es sich auch leisten und bekommt keine Rückenprobleme, nicht wie Königin Sissi. Sie besitzt zudem einen recht blassen Teint – besonders oft geht sie auch nicht ins grelle Tageslicht und trägt zu den meisten Zeiten einen Sonnenschirm, der ihrem Outfit angemessen ist. Ein all währendes Accessoire ist ebenfalls die „Kralle“, welche sie an ihrem rechten Zeigefinger zu tragen pflegt. Zudem ist das Emblem ihrer Familie (Wappen mit C und Löwen & Raben) in Schwarz auf ihrem rechten Schulterblatt eintätowiert.


TRÄUME

Wenn diese Dame Träume besitzt, so sind es wohl eher Alpträume für die Allgemeinheit der Menschen. In ihrem Zusammenhang verdreht sie diesen Begriff, wie manche auch, zu apokalyptischen Vorstellungen, welche mit dem eigentlichen, freien Klang nichts mehr zu tun hat. Doch sollte man sich wirklich für ihre Ziele interessieren, so ist es wohl nichts weiter als die Zerstörung der Welt. Das als ehrgeizigstes Ziel, die Verwirklichung schien in manchen Momenten näher und in anderen wiederum ferner. Sie begnügt sich aber auch damit, Chaos zu stiften, und zwar immer wieder auf andere, raffinierte Arten.



ÄNGSTE

Ängste? Großartige Ängste kennt niemand, der keine Träume besitzt. Es gibt kaum Situationen, die sie fürchtet – nicht einmal ihr eigener Tod wäre, in dessen Angesicht, von Belang. Aber man kann wohl durchaus Phönixe zu diesen wenigen Wesen zählen, vor denen sie zumindest Respekt besitzt. Wenn man sie wirklich dazu bringen möchte, vor Angst in der Welt zu zittern, so sollte man es vielleicht auch mit Entlarvung ihrer Machenschaften versuchen – und doch ist dieser Quell des Hasses so nährhaft, nicht? Ein Überbleibsel ihrer vergangenen Ich-Darstellungen sind wohl auch, von jemand Totem gehasst zu werden; ein Ding der Unmöglichkeit in heutigen Tagen.







STÄRKE

Intelligenz

körperliche Stärke

kein Schmerzempfinden

Geschicklichkeit

Attraktivität

exzellente Schauspielerin

Menschenkenntnisse

Unberechenbarkeit

Wortgewandtheit

Ordnung, Überblick

hervorragendes Gedächtnis

Geduld; Unerschütterlichkeit


VORLIEBEN

Gesellschaft, Kommunikation

Blut; rote Dinge

Traditionen, alte Techniken

Beobachtungen

Unerwartetes

Kartenspiele

Ruinen aller Art



SCHWÄCHE

Wahnsinn

Phönixe

Eitelkeit

Zerstörungswut

Butdurst; Grausamkeit

Habgier

moderne Gerätschaften

mangelndes Zeitgefühl

Empfindlichkeit

Zwiegespaltenheit

gelegentliche Arroganz

provokant

Launenhaftigkeit

Stolz


ABNEIGUNG

Langeweile

Neumodisches

Befehle

Unhöflichkeit

fehlende Prinzipien

Trauben

Bodyguards




FAMILIE

Besonders zahlreich ist ihre Familie nicht. Wenn sie denn überhaupt eine hat. Dennoch kann man den unbekannten, französischen Maler Géralde du Richefortane wohl als ihren „Erschaffer“ bezeichnen, nährte sie sich am Anfang doch aus diesem Wahnsinn, welcher ihn befallen hatte. Er war ein Meister seiner Kunst, und verliebte sich selbst in diese – als wie narzisstisch und selbstverliebt sollte man diese Handlung wohl bezeichnen? Eine schwache, verirrte Seele, die der Realität wohl zu entkommen gedachte. Starb im Alter von 44 Jahren durch Selbstmord, bei dem er sein ganzes Haus einschließlich all seiner Werke abrannte – und nur eines blieb übrig...
Sie persönlich hasst ihn – und liebt ihn irgendwie auch zugleich. Es ist eine merkwürdige Bande, welche sie mit diesem Toten verbindet.


LEBEN
Nun kann ich dich endlich ganz und richtig ansehen! Nenn mir deinen Namen, aber nur ganz leise... Cattleya? Ausgezeichnet! Er passt zu dir, meiner Augenweide, mein Ein und Alles, meine Liebste...
Begonnen hatte alles vor vielen Jahrhunderten. In Rom war damals die Hochburg der Malerei, und so zog es auch den eigentlichen Franzosen in dieses mediterrane Land. Und während er sich gänzlich diesem einem Bild widmete, wurde aus seiner Liebe für sein eigenes Werk, die eher dem Wahnsinn glich, ein Dämon genährt. Die junge Dämonin, frisch „entstanden“ wusste damals noch nicht wirklich, was sie auf dieser Welt sollte. Sie war reinweiß, wie ein Blatt Papier, und naiv dazu. Sie beobachtete den ersten Menschen, dem sie begegnete – ihren „Erschaffer“, wie sie ihn später nennen sollte – sorgsam. Sie kam recht schnell zu diesem Entschluss, einen Grund für ihre Existenz gefunden zu haben: Sie wollte von diesem Menschen geliebt werden. Sie erfasste schnell den Kern ihres Wesens, nämlich sich von Leid zu ernähren, doch das stieß sie in keinerlei Weise ab. Nachdem sie die Leiche eines jungen, schönen Mädchens für sich beansprucht hatte, fing sie in mädchenhafter Weise an, um die Gunst des Künstlers zu werben.
Doch es klappte nicht.
Und dies war der Zeitpunkt, an dem sie die zweitlängste Begegnung ihres Lebens traf.
Was bist du nur für eine schlechte Person... du erinnst mich an eine ganz bestimmte Person.
Eine in ihren Augen zuerst unangenehme, wenn nicht unnützliche Erfahrung. Der erste Phönix, den sie traf, war zugleich auch einer der letzten dieser unsterblichen Biester, die sie in ihrem Leben vorerst treffen sollte. In einer Seitengasse, kaum beleuchtet aber doch mit Elend erfüllt, war sie einer Art von Verzweiflung nahe. Verzweiflung, die so schnell in Hass umschlug, als wäre es niemals etwas Anderes gewesen – und doch war dieser Ansatz noch da. Mittlerweile waren fast fünf Jahre ins Land gezogen, doch es hatte sich nichts ergeben.
Und da begegnete sie ihm schließlich, nicht wirklich mehr als ein kleiner Schemen in irgendeiner Ecke. Und doch von merkwürdiger Helligkeit und... Gefahr. Strahlender Gefahr, die schon zu blenden schien. Eine merkwürdige Gestalt, der sie begegnete, und die sie doch faszinierte. Auf diese Weise sah sie ihn übrigens nur dieses eine Mal, als wäre ihre naive Natur zu empfänglich für dieses Wesen gewesen, und nun abgestumpft und misstrauisch geworden.
Sie kamen, durch die Gasse schlendernd, als wäre es ein Rosengarten, zu einem Gespräch, welches der Anfang für ihre geschäftliche Beziehung war. Sie wechselte mit seiner Hilfe mehrmals die Gestalt, und es klappte doch wieder und wieder nicht. Und mit jedem Mal wuchs ihr Hass, ihre Verzweiflung und eine blinde Wut, welche sie schließlich nach beinahe insgesamt zwanzig Jahren zu einer Vergeltungstat brachte:
In ihrer Nebelform flüsterte sie ihm seinen Tod in süßen, viel zu schweren Worten. Und wie ihre Wut loderten sie auf, diese Flammen. Der Vorfall wurde aus allen Berichten getilgt – nicht ohne den gewissen Einfluss einer gewissen Person.
Auf dass wir uns nie mehr wiedersehen, mein Lieber.
Nun ging es für sie weiter, den Phönix verlassend, dem sie begegnet war – eine nicht mehr zu definierende Beziehung war entstanden, immerzu wechselnd zwischen Liebe, Hass und reinem Interesse. Sie waren ein merkwürdiges Paar, welches niemals zusammen gewesen war. Aber viel dachte sie über diese Persönlichkeit in den nächsten zweihundert Jahren nicht mehr. Sie hatte auch so genug zu tun, immerhin herrschte im gegen Ende des 18. Jahrhundertes auch noch die Stimmung der französischen Revolution. Sie, damals als Adelige einer reichen Familie unterwegs, schaffte es gerade noch so, ihren Kopf zu retten, indem sie sich ins Vereinte Königreich aufmachte. Aber vielleicht war sie ja auch nicht ganz unbeteiligt an der Revolution gewesen? Oder an anderen Kriegen? Es ist ein Rätsel, wann sie ihre Finger wirklich im Spiel hatte.
Als sie dann schließlich wieder auf diesen Schatten der Vergangenheit traf.
Wenn ich sterbe... nein, was für ein Gedanke. Ich bin doch schon tot.
Auch in diesem neuen Land und mit einem vertrauten Gesicht an ihrer Seite konnte sie es, trotz ärgerlicher Einmischungen ihres Phönixes, nicht lassen, wieder Unheil und Vernichtung anzurichten. Ihr war mittlerweile eine blind zu nennende Zerstörungswut eigen geworden. In den nächsten etwa zweihundert Jahren wechselte sie mehrmals den Ort, manchmal mit diesem Jemand, den sie nicht berühren sollte, wenn es nicht gerade notwendig war, und manchmal ohne. Man kann jedoch eine Schneise der Verwüstung auf ihrer Reiseroute markieren, ob es nun kleinere oder größere Übel waren. Und nie jemand bekam etwas von alledem mit, während der Dämon seine Kreise zog...
Es ist schon irgendwie lächerlich, oder? Dieses Leben, diese Welt. Deine Existenz.
Das einzige, was sich in ihrem langen Leben noch zu erwähnen lohnt wären wohl die letzten 12 Jahre. Als Birgitta Crevblanka, die einzige Erbin eines Millionen-, wenn nicht sogar Milliardenvermögens, 16 Jahre alt wurde, hatte Cattleya sie schon länger wieder im Blick. Die erwachsene Gestalt der Sechzehnjährigen passte ihr da nur allzu gut – und das Geld erst recht. Sie ließ die Frucht an sich jedoch noch ein wenig reifen und verharrte in ihrer anderen, schon älteren Gestalt, bis das Mädchen 17 Jahre alt war.
„Ihren Phönix“ hatte sie, passenderweise, ebenfalls kurz in der Stadt entdeckt, wenngleich er sie nicht sofort erkannte. Und als er sie doch erkannte – und den Plan in ihren Augen zu lesen schien – war es jedoch auch zu spät. Die Tage fingen an, in denen sie ihn aus Auge und Ohr verbannte, und sich vollkommen auf das Mädchen konzentrierte, dessen Körper sie sich nehmen würde.
Problem nur, wenn das gewünschte Opfer kerngesund war. Da es sich bei Birgitta jedoch um eine psychisch labile Person handelte, dauerte es nicht allzu lang, bis Cattleya sie dazu gebracht hatte, sich diesen Gnadenstoß zu geben. Still und heimlich verging dieses Leben und ein schon längst Totes nahm Besitz von diesem Körper. Sie, für eine Zeitlang ungenährt, spielte der Familie einen Suizidversuch dar, welcher in der familiären Öffentlichkeit der überlebte Suizid besorgte Ansprachen fand, welche sich innerhalb kürzester Zeit widerlegten. Auch der Charakterwandel, welcher hier und da zu erkennen gewesen war, ließ sich damit für die meisten erklären.
Sie trat, wenige Tage nach diesem Vorfall, einem gewissen Geheimbund bei. Er nannte sich „Die Reiterschaft“. Schon lange liebäugelte sie mit diesem Bund, welcher in einer ihrer vorherigen Gestalten schon einmal Klang und Tat gefunden hatte. Und nun trat er erneut ans Tageslicht.
Das Rad dreht und dreht und dreht sich – schon ulkig, oder? Und wir alle können es nicht aufhalten.
Mit Beginn ihres Daseins als „Birthe“ und dem Eintritt in den Geheimbund – sie befand sich bei den Reitern der weißen Pferde – begann ihre Arbeit in den Slums, um dort die Umstände zu „verbessern“, während sie im Hintergrund begann, die Fäden zu ziehen. Sie wusste um die Vertreter des Bundes, welche unzufrieden mit der momentanen waren, begann, mehr und mehr zu dieser Meinung umzubewegen und auch, Leute mit genau dieser Meinung in den Bund einzuführen. Dabei gewann sie immer mehr an Macht, sodass sie bald zu einer der führenden Kräfte aufstieg, und mit Birthes Alter von 21 Jahren nach diversen Ziertiteln Hofreitmeisterin wurde, wenngleich auch bei den Rappen und nicht bei den Schimmeln.
Doch es gab, natürlich, Unmut. Gespalten war der Bund beinahe in zwei Hälften – beinahe. Die Seite, welche sie unterstützt hatte, befand sich um ein paar Zehn im Vorteil. Und dann begann eine Zeit, welche schon massakerähnlich war. Unter diese Vorfälle fielen auch die Tode der vorigen Generationen an Crevblankas, und nur sie blieb übrig – man schob ihn der gegnerischen Seite zu. Ob dem wirklich so war? In der Öffentlichkeit wird es nicht bezweifelt, gibt es kaum Gründe, der weinenden Frau, nun jemand von „22 Jahren“, die Schuld zu geben. Selbst in den internen Kreisen des Bundes weiß niemand, wer wirklich den Schlag ausgeführt hatte.
Vor vier Jahren bäumte sich das Pferd schließlich ein letztes Mal auf, um dann zu erschlaffen. Ihre Partie hatte gewonnen, und man widmete sich nun verstärkt dem Ziel, welches zu Zeiten immer nur halbherzig verfolgt wurde. Sie selbst war – als Birthe 26 Jahre alt wurde – nun zu einer der Berater des Logenmeisters aufgestiegen. In den letzten Jahren hatte sich die Stimmung in der Bevölkerung generell aufgeheizt, weswegen das Ziel für viele Mitglieder wieder attraktiver erschien. Sie ließ sich zudem in diesem Alter, auf Drängen ihres obersten Dieners, endlich das Emblem der Familie auf das rechte Schulterblatt stechen, wobei sie dabei die Bekanntschaft von Jericho machte – mit dem sie bis heute ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, erstaunlicherweise.






Zuletzt von Cattleya am So Feb 21, 2016 2:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cattleya
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BeitragThema: Re: [Dämon] Cattleya ( Birgitta "Birthe" Crevblanka )   Fr Nov 13, 2015 4:30 pm

User Stuff



Avatarperson: Celestia Ludenberg - Dangan Ronpa.

Hergefunden: Ein Partnerforum lenkte meine Aufmerksamkeit auf diesen Ort.

Regeln: Die Weisung wurde nach bestem Gewissen ausgeführt.

Zweitaccounts: Nein, soweit ich wüsste nicht.

Inaktivität: Kontaktaufnahme müsste eigtl. immer per PN gehen, anderweitig aber auch über Cassiopeia.


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Sam
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BeitragThema: Re: [Dämon] Cattleya ( Birgitta "Birthe" Crevblanka )   Do Nov 19, 2015 8:28 pm

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BeitragThema: Re: [Dämon] Cattleya ( Birgitta "Birthe" Crevblanka )   

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[Dämon] Cattleya ( Birgitta "Birthe" Crevblanka )
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